LITERATUR

- 24.08.2017

Die Demokratie ist ein System des Unglaubens

Obwohl der Titel hart und undifferenziert erscheinen mag, so handelt es sich doch um eine kurze, aber tiefgründige Analyse der Demokratie, ihrer Entstehungsgeschichte und ihrer gelebten Realität. Aus Großbritannien, dem Mutterland der Demokratie, werden reale Beispiele gebracht, die darlegen, dass die Demokratie – abgesehen von ihrem Widerspruch zum Islam – im Grunde eine Fiktion ist, die in ihrer tatsächlichen Bedeutung auf Menschengemeinschaften nicht angewendet werden kann.

 

Gerade heute, wo man der Demokratie - vor allem im Westen - als unantastbare Gottheit huldigt, ist es für uns Muslime wichtig, sich kritisch mit ihr auseinanderzusetzen und ihren fundamentalen Widerspruch zum islamischen Grundprinzip von Gott als alleinigen Souverän und Gesetzgeber darzulegen.

 

Ein interessantes Buch, das sich mit der Kernaussage der Demokratie befasst, nämlich dem Anspruch, dass das Volk - also der Mensch und nicht Gott - der Gesetzgeber ist. Auch für den nichtmuslimischen Leser, der sich ehrlich und sachlich mit der Thematik auseinandersetzen und darüber hinaus ein Wesenselement des Islam begreifen möchte, ist das Buch durchaus lesenswert.

 

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