PRESSE & VERLAUTBARUNGEN - ASIEN

- 06.04.2018

Abbas‘ neue, alte Initiative - eine Initiative der Kapitulation, der Unterwürfigkeit und des Festhaltens an den Seilen der Vereinten Nationen und der Kolonialmächte, die das jüdische Gebilde geschaffen und gehütet haben.

Presseverlautbarung

Abbas‘ neue, alte Initiative - eine Initiative der Kapitulation, der Unterwürfigkeit und des Festhaltens an den Seilen der Vereinten Nationen und der Kolonialmächte, die das jüdische Gebilde geschaffen und gehütet haben.

 

Der palästinensische Präsident Mahmud Abbas legte dem Sicherheitsrat der Vereinten Nationen am Dienstag, den 20.02.2018, eine Agenda für eine internationale Konferenz vor, die auf Verhandlungen abzielt, die die Zwei-Staaten-Lösung wiederbeleben sollen. Das ist eine Lösung, die die Besetzung des größten Teils des gesegneten Landes durch das jüdische Gebilde legitimieren würde. Sie würde einen künftigen demilitarisierten palästinensischen Staat zum Beschützer des zionistischen Gebildes und zu einer Brücke für eine Normalisierung der Beziehungen zu ihm machen. Angesichts der Internationalisierung Jerusalems, würde Palästina - unter der Bezeichnung internationale Kräfte bzw. eine dritte Partei - einer zusätzlichen Okkupation ausgesetzt werden.

Obgleich Abbas und seine Gefolgschaft erkannt haben, dass die Vereinten Nationen und der Sicherheitsrat darin gescheitert sind, den "Frieden" zu realisieren und die relevanten internationalen Resolutionen zu implementieren, klammern sie sich dennoch an diese kolonialistische Organisation, an Amerika und die westlichen Länder. Obwohl sie alle Schutzmächte des zionistischen Gebildes sind, haben Abbas und seine Kumpanen sie als Mittler und Schiedsrichter akzeptiert. Abbas hält noch immer an den Seilen der Beschlüsse dieser ungerechten, internationalen Organisation fest, die er sogar noch als "Gipfel der Pyramide“ bezeichnet, als die „höchste Stelle, an die sich die Völker der Welt zum Schutz wenden.“ Dem fügt er noch hinzu: „Nach ihr berufen wir unsere Angelegenheit auf den Allmächtigen!"

﴿كَبُرَتْ كَلِمَةً تَخْرُجُ مِنْ أَفْوَاهِهِمْ إِن يَقُولُونَ إِلَّا كَذِبًا﴾

Es ist ein ungeheuerliches Wort, das aus ihren Mündern herauskommt. Nichts als Lüge sagen sie da. (18:51)

Werden denn Ereignisse geschaffen und Initiativen gestartet, indem man an Resolutionen festhält, die nicht respektiert werden, nicht einmal von denen, die sie beschließen?!

Wenn ein Gläubiger nicht zweimal aus demselben Loch gebissen werden darf, wie lange wird Abbas noch auf die Umsetzung der Beschlüsse der Vereinten Nationen bestehen, nachdem diese auf allen Ebenen gescheitert sind? Mehr noch: Diese Organisation hat sich zu einer Verschwörung zusammengetan, um 705 Beschlüsse der UN-Vollversammlung und 86 Resolutionen des Sicherheitsrates, die bezüglich Palästinas verabschiedet wurden, nicht umzusetzen!

Wie oft müssen Abbas, seine Behörde und seine Organisation noch „gebissen“ werden, um Lehren daraus zu ziehen und einsichtig zu werden?

Wie lange noch werden sie den Verrat und den Schwindel fortsetzen?

Die PLO, die Autonomiebehörde und ihr Präsident, die behaupten, Trumps Entschluss, Jerusalem als Hauptstadt des zionistischen Gebildes anzuerkennen, abzulehnen, sind nicht nur Komplizen in dem Verbrechen. Sie sind vielmehr die Wegbereiter dafür. Sie sind die Vorkämpfer für den Verrat der Zwei-Staaten-Lösung. Sie sind es, die West- von Ost-Jerusalem getrennt haben. Indem sie behaupten, das palästinensische Volk zu vertreten, erkennen sie die Legitimität der Besatzung durch das zionistische Gebilde und sein Existenzrecht an! All das, was heute geschieht, ist die Frucht eines schädlichen Baumes, dessen Wurzeln sie mit ihren eigenen, abscheulichen Händen gesetzt haben!

Und hier steht nun Abbas, der den Prozess der Abtretung und der Verschwörung gegen Palästina vervollständigt, indem er Jerusalem unter internationale Schirmherrschaft stellen möchte und die Stationierung internationaler Kräfte in Palästina fordert, um der jüdischen Besatzung Palästinas eine neue hinzuzufügen! Er beharrt darauf, der Palästina-Frage die islamische Komponente (Tiefe) zu nehmen, indem er unser Recht auf Palästina auf die „Kanaanäer“ zurückführt und nicht auf das Gesetz Allahs.

Für die islamische Umma ist es an der Zeit, die Machenschaften der PLO, der Autonomiebehörde und aller muslimischen Regenten Palästina betreffend zu stoppen sowie klar und explizit zu erklären, dass Palästina ein islamisches Land ist und seine Lösung an niemand anderen geknüpft ist als an die Umma selbst. Ebenso muss die Umma deutlich verkünden, dass sie ihre Angelegenheiten selbst in die Hand nehmen wird, indem sie die Marionetten-Regime entfernt, die die Umma jahrzehntelang gefesselt hielten, und das Rechtgeleitete Kalifat nach dem Plane des Prophetentums errichtet. Sodann steht ihr der Schrecken, der ihre Feinde erfassen wird, zur Seite: Juden und Kolonialisten werden schleunigst die Flucht ergreifen, und alle, die Land, Ehre und Heiligtümer preisgegeben haben, werden es bereuen. Doch wird es dann für die Reue zu spät sein.

﴿وَيَقُولُونَ مَتَىٰ هُوَ قُلْ عَسَىٰ أَن يَكُونَ قَرِيبًا﴾

Und sie sagen: "Wann wird das sein?" Sprich: "Vielleicht wird es bald sein." (17:51)

 

Das Medienbüro von Hizb-ut-Tahrir

im gesegneten Land Palästina