HIZB-UT-TAHRIR

- 21.04.2018

Endlich wurde die Maske vom Gesicht der US-Vertreter Erdogan, Rouhani und Putin entfernt!

Im Namen Allahs des Erbarmungsvollen des Barmherzigen

Endlich wurde die Maske vom Gesicht der US-Vertreter Erdogan, Rouhani und Putin entfernt!

Als US-Vertreter sind sie damit beschäftigt, das syrische Vasallenregime Amerikas zu erhalten, damit sich die USA auf ihre Krisen mit Nordkorea und China konzentrieren können.

 

Die Präsidenten Russlands, des Iran und der Türkei sind am Mittwoch, dem 04.04.2018, in Ankara zusammengekommen und haben anschließend eine Abschlusserklärung herausgegeben. Aus der Abschlusserklärung ging klar hervor, sei es aus dem direkten Wortlaut oder im Verborgenen zwischen den Zeilen herauszulesen, dass die drei entschlossen sind, alles Mögliche zu tun, um das amerikanische Agentenregime in Syrien am Leben zu erhalten. Auch wollen sie den Bemühungen der Bewohner aš-Šāms, die Herrschaft des Islam zu errichten, mit aller Kraft entgegentreten:

Was Erdogan betrifft, so bedient sich dieser nach wie vor der Täuschung: Er rief zur Operation „Euphrat-Schild“ auf, zog dafür die Kämpfer ab, gab so Aleppo preis und händigte es dem Regime aus. Dann folgte die Operation „Olivenzweig“. Auch dafür wurden die Kämpfer nach Afrin abgezogen, dadurch ging Süd-Idlib verloren und in der Folge Ost-Ghuta. Im Petto hat er noch weitere „Zweige“ und „Schilder“, die er in Bereitschaft hält, bis das Zusammenziehen der Kämpfer in Idlib vollzogen ist und er sie dann an andere Fronten schicken kann, damit auch Idlib verloren geht.

Was Rouhani bzw. Khamenei anlangt, so ziehen deren Milizen frei durch die Gefilde Syriens: Seien es deren Revolutionswächter, deren libanesische Partei (Hisbollah) oder deren Brigaden, die aus allen Richtungen ins Land strömen. Sie alle sparen beim Töten der Menschen keinerlei Mühen, um den Tyrannen aš-Šāms an der Macht zu halten.

Indes sind die Verbrechen und Massaker, die Putin in Syrien begeht, transparent und sichtbar. Er benötigt weder Täuschungen noch Rechtfertigungen, wie es Erdogan bzw. Rouhani / Khamenei tun. Diese bedienen sich nämlich der Hinterlist, weil sie lauthals von sich behaupten, Muslime zu sein! Putin hingegen braucht das nicht, da er ein offener Feind des Islam und der Muslime ist.

Sie alle sind damit beschäftigt, das säkulare Agentenregime Amerikas in Syrien zu erhalten und begehen dabei nach Kräften, ja sogar darüber hinaus, alle nur erdenklichen Verbrechen, Massaker und Gräueltaten. Sie wissen, dass der Hegemonialeinfluss, der dieses Regime begleitet, amerikanischer Natur ist. Dennoch nehmen sie sich in Vertretung der USA der Syrienkrise an, damit sich die USA auf ihre eigenen Probleme in Ostasien konzentrieren können, ihre Probleme mit Nordkorea und China... Würden sie begreifen, hätten sie einen anderen Weg eingeschlagen. Doch wahrlich, der Teufel bemächtigt sich seiner Schützlinge!

Trotz all dem wäre es diesen Verbrechern - seien es diese drei oder die USA hinter ihnen - nicht möglich gewesen, mit ihren Schandtaten zu reüssieren, gäbe es da nicht diese Anzahl an bewaffneten Verbänden, die ihnen durch die Politik von „Zuckerbrot und Peitsche“ gefolgt sind - eingewickelt in schmutziges Geld, Erpressung und Drohung. Wäre das nicht passiert, würden diese Verbrecher stehend versinken. Obwohl die Partei keine Mühe scheute, um die Verbände aufzuklären und ihnen die Machenschaften dieser Leute klarzumachen, haben sie ihre Zusammenarbeit mit ihnen damit gerechtfertigt, dass diese sie mit Geld und Waffen unterstützten und die Partei dazu nicht in der Lage sei. Die Partei würde sie nur mit gutem Rat „unterstützen“. Der gute Rat könne jedoch „den Schwerthieb“ nicht ersetzen. Sie haben nicht erkannt, dass das Schwert in der Hand eines Kämpfers zweischneidig ist: In der Hand dessen, der Bewusstsein hat und erkennt, ist es ein wahrer Schutzschild vor dem Gegner und ein starkes Instrument, um den Feind zu besiegen. In der Hand eines Betrogenen jedoch, der der Unterstützung von Schurken nachrennt, ist es ein zerrissener Schild, dessen Drähte herausragen. Sie töten ihn selbst, bevor er von seinen Feinden getötet wird!

An diese Verbände, die sich abwandten, als wir sie aufklärten und ihnen die Augen öffneten, wollen wir einen Apell richten. Sie pflegten nämlich zu sagen, dass dieses Gerede uns den Krieg nicht ersparen würde. Sie wollten mit Geld und Waffen unterstützt werden, die sie bei den Verrätern unter den Muslimen vorfanden - seien es Araber, Türken oder Perser. Einige von ihnen fügten sogar hinzu, dass sie bereit wären, von den russischen und amerikanischen Verbrechern Hilfe anzunehmen! Sie glaubten, dass die Annahme schmutzigen Geldes sie nicht daran hindern würde, für aš-Šām zu kämpfen. All diesen Verbänden sei gesagt: Nun seht ihr das Ergebnis eurer Taten und Aussagen: Ihr wurdet vertrieben und sogar aus euren eigenen Stätten, wo eure Kinder leben, rausgeworfen!

Trotz all dem wird diese Umma mit Allahs Erlaubnis nicht bezwungen werden, denn die Tage des Kriegsglücks rotieren. So wurde die Umma von Gleichem und Schlimmerem heimgesucht, von Kreuzzügen und Mongoleneinfällen. Danach hat sie sich wieder erhoben, die Besatzer mit der Wurzel ausgerissen und ist erneut zur Führungsmacht der Welt aufgestiegen. Es stimmt, dass die Herrschaft des Islam damals gegenwärtig war. Zudem war das Kalifat vorhanden, wenn auch von Schwäche befallen. Die Umma hatte eine Führung, hinter der sie sich zusammenschloss, um ihren Feind zu bekämpfen, der Wahrheit zum Durchbruch zu verhelfen und das Nichtige auszuradieren. Sodann konnte sie ihren Feind besiegen und sich aufs Neue erheben. Heute gibt es keine islamische Herrschaft mehr und auch kein Kalifat. Wer kann dann die Muslime zum Kampfe einen? Diesen Einwand könnte jemand vorbringen, es wäre eine richtige Beschreibung der heutigen Realität. Mit Allahs Erlaubnis wird jedoch die Arbeit zur Gründung des Kalifats mit unverminderter Kraft fortgesetzt. So ist das Kalifat mittlerweile zu einem Hauptanliegen der Muslime in ihren Ländern geworden; in Wort und Tat kommt ihre Erwartung zum Ausdruck. Sie preschen vor, um diese finsteren Tage des 26., 27. und 28. Rağabs 1342 n. H. ungeschehen zu machen, in denen die Verschwörung stattfand und das Verbrechen der Zerstörung des Kalifats seinen Lauf nahm. Sie preschen vor, um diese finsteren Tage ungeschehen zu machen und sie im Licht des Kalifats neu erstrahlen zu lassen - an einem Tag, den Allah dafür bestimmt hat. Für Allah ist dies wahrlich ein Leichtes. Hernach werden diejenigen, die Unrecht tun, die Verräter und Verbrecher erfahren, welch Einkehr sie nehmen werden!

 

Ihr Muslime!

Diese drei, die sich an Syrien vergangen haben, seien es die Ungläubigen oder Heuchler unter ihnen, werden mit ihren Verbrechen und Massakern an Syrien und dem syrischen Volk keiner Freude erleben. Die Strafe wird sie ereilen, von wo sie es nicht erahnen. Schon zuvor wurde aš-Šām von ihresgleichen heimgesucht und blieb bestehen. Sämtliche Angreifer wurden vernichtet, was mit Allahs Erlaubnis auch jetzt geschehen wird.

﴿إِنَّ اللَّهَ بَالِغُ أَمْرِهِ قَدْ جَعَلَ اللَّهُ لِكُلِّ شَيْءٍ قَدْرًا﴾

Wahrlich, Allah setzt durch, was Er will, siehe Allah hat für alles eine Bestimmung gemacht. [65:3]

Abschließend richten wir ein Wort an die Armeen der Muslime, die in ihren Kasernen ausharren: Über euch kann man sich nur wundern. Wenn euch die Herrscher mobilisieren, um Muslime zu töten, seid ihr dabei. Wenn euch aber die Muslime um Hilfe rufen, bewegt ihr euch nicht, lässt sie im Stich und schweigt wie die Gräber. Ihr rechtfertigt euch damit, dass euer Gehorsam euren Herrschern gilt, obwohl der Gehorsam ihnen gegenüber zur Erniedrigung im Diesseits und zur schmerzlichen Strafe im Jenseits führt. Diese Herrscher werden euch nichts nützen, auch wenn ihr euch dann noch so oft mit folgenden Worten rechtfertigen werdet:

﴿يَوْمَ تُقَلَّبُ وُجُوهُهُمْ فِي النَّارِ يَقُولُونَ يَا لَيْتَنَا أَطَعْنَا اللَّهَ وَأَطَعْنَا الرَّسُولَا * وَقَالُوا رَبَّنَا إِنَّا أَطَعْنَا سَادَتَنَا وَكُبَرَاءَنَا فَأَضَلُّونَا السَّبِيلَا﴾

An jenem Tage, da ihre Gesichter im Feuer gewendet werden, werden sie sagen: "O hätten wir doch Allah und hätten wir dem Gesandten gehorcht!“ Und sie werden sagen: „Unser Herr, wir gehorchten unseren Herrschern und unseren Führern, so brachten sie uns vom rechten Wege ab.“ (33:66-67) Nichtsdestotrotz habt ihr noch Zeit, um eure Untätigkeit wiedergutzumachen. Unterstützt die Glaubensordnung Allahs, damit die Herrschaft des Islam auf Erden wiedererrichtet wird, und kappt die Bande zu den Heuchlern, den Despoten und den kolonialistischen Ungläubigen. Vielleicht wird das eine Sühne für euch sein. Und wahr spricht Allah, als Er sagte:

﴿وَإِنِّي لَغَفَّارٌ لِمَنْ تَابَ وَآمَنَ وَعَمِلَ صَالِحًا ثُمَّ اهْتَدَى﴾

Und doch bin Ich Allvergebend für den, der bereut, glaubt, rechtschaffen handelt und sich hierauf rechtleiten lässt. (20:82)

Den Muslimen generell sei gesagt: Gebt die Hoffnung auf Allahs Barmherzigkeit nicht auf! Aš-Šām wird aš-Šām bleiben; es ist die Kernstätte des Islam. Aḥmad berichtet in seinem „Musnad“ in geschlossener Kette von Ğubair ibn Nufair, dass Salama ibn Nufail ihm erzählte: Salama ging zum Propheten (s), und der Prophet (s) sprach zu ihm:

«أَلَا إِنَّ عُقْرَ دَارِ الْمُؤْمِنِينَ الشَّامُ»

Wahrlich, die Kernstätte der Gläubigen ist aš-Šām. Und in der Tradierung Nuʿaim ibn Ḥammāds im Buch „al-Fitan“ von Kaṯīr ibn Murra heißt es: Es sprach der Gesandte Allahs (s):

«عُقْرُ دَارِ الْإِسْلَامِ بِالشَّامِ»

Die Kernstätte des Islam ist aš-Šām.

Zu allerletzt sei gesagt, dass Hizb-ut-Tahrir, der Lotse, der sein Volk nicht belügt, seine Arbeit mit und durch die Umma fortsetzen wird. Durch die Gunst Allahs hält die Partei an der Wahrheit fest. Ihre Idee und Methode hat sie nicht verändert und wird es auch nicht tun, da beides der Wahrheit entspricht.

﴿فَمَاذَا بَعْدَ الْحَقِّ إِلَّا الضَّلَال﴾

Was gibt es denn nach der Wahrheit Anderes als den Irrtum? (10:32) Mit ihrem Herrn ist die Partei stark, durch ihren Glauben unerschütterlich. Demütig bittend wendet sie sich an Allah, den Allmächtigen und Allweisen, dass sich Seine Verheißung durch sie erfüllen möge!

﴿وَعَدَ اللَّهُ الَّذِينَ آمَنُوا مِنْكُمْ وَعَمِلُوا الصَّالِحَاتِ لَيَسْتَخْلِفَنَّهُمْ فِي الْأَرْضِ كَمَا اسْتَخْلَفَ الَّذِينَ مِنْ قَبْلِهِمْ﴾

Verheißen hat Allah denen, die von euch glauben und gute Werke tun, dass Er sie gewiss zu Nachfolgern auf Erden machen wird, wie Er jene, die vor ihnen waren, zu Nachfolgern machte. (24:55) Sie bittet den Erhabenen auch, dass die Frohbotschaft des Gesandten Allahs (s) für die Partei, ihre Anhänger und für alle Muslime erfüllt wird. Abū Dāwūd aṭ-Ṭayālisī berichtet in geschlossener Kette von Ḥuḏaifa, der sagte: Es sprach der Gesandte Allahs (s):

«... ثُمَّ تَكُونُ جَبْرِيَّةً، فَتَكُونُ مَا شَاءَ اللَّهُ أَنْ تَكُونَ، ثُمَّ يَرْفَعُهَا إِذَا شَاءَ أَنْ يَرْفَعَهَا، ثُمَّ تَكُونُ خِلَافَةٌ عَلَى مِنْهَاجِ النُّبُوَّةِ»، ثُمَّ سَكَتَ

„[…] Sodann wird eine Gewaltherrschaft folgen. Sie wird weilen, solange Allah sie weilen lässt. Dann wird Allah sie aufheben, wenn er sie aufheben will. Sodann folgt ein Kalifat gemäß dem Plan des Prophetentums.“ Dann schwieg er. Und bei Aḥmad wird der Hadith in folgendem Wortlaut tradiert: Es sprach der Gesandte Allahs (s):

«... ثُمَّ تَكُونُ مُلْكًا جَبْرِيَّةً، فَتَكُونُ مَا شَاءَ اللَّهُ أَنْ تَكُونَ، ثُمَّ يَرْفَعُهَا إِذَا شَاءَ أَنْ يَرْفَعَهَا، ثُمَّ تَكُونُ خِلَافَةً عَلَى مِنْهَاجِ نُبُوَّةٍ» ثُمَّ سَكَتَ

„(…) Sodann folgt eine Tyrannenherrschaft. Sie wird weilen, solange Allah sie weilen lässt. Dann wird Er sie aufheben, wenn Er sie aufheben will. Danach folgt ein Kalifat gemäß dem Plan des Prophetentums.“ Dann schwieg er.

Die Partei ist sich gewiss, dass die Unterstützung Allahs nicht nur den Propheten und Gesandten zukommt, sondern auch den aufrichtig Gläubigen. - Nicht nur im Jenseits, sondern auch im Diesseits.

﴿إِنَّا لَنَنْصُرُ رُسُلَنَا وَالَّذِينَ آمَنُوا فِي الْحَيَاةِ الدُّنْيَا وَيَوْمَ يَقُومُ الْأَشْهَادُ﴾

Wahrlich, Wir unterstützen unsere Gesandten und diejenigen, die gläubig sind, im irdischen Leben und am Tage, an dem die Zeugen vortreten werden. (40:51)

An jenem Tage werden sich die Gläubigen über die Unterstützung Allahs freuen. Die Verbrecher jedoch wird im Diesseits Erniedrigung treffen und eine schwere Strafe im Jenseits. Und Allah ist der Rächer, der Gewaltige, der Allmächtige und Allweise.

18. Rağab 1439 n .H.

Donnerstag, der 05.04.2018 n. Chr.

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