ZENTRALES MEDIENBÜRO

- 30.09.2012

Pressemitteilung zur "Vermisst"-Plakatkampagne

Im Namen Allahs des Erbarmungsvollen des BarmherzigenDie billige „Vermisst“-Plakatkampagne startet ausgerechnet am Tatort der Zwickauer Zelle!Wer kein Schamgefühl hat, muss sich auch nicht anständig verhalten. Dass die islamfeindliche Plakataktion “Vermisst“ Unsinn ist, dass erkennt jeder mit Anstand und ein wenig Verstand. Die rassistische Kampagne erst einmal zu stoppen, um nicht weiter Öl ins Feuer zu gießen - gerade nach den berechtigten Protesten aufgrund des Schmähfilms gegen den Propheten Muhammad (s.a.s.) - erschien ausgesprochen vernünftig. Dass das Bundesinnenministerium nunmehr die Öffentlichkeit in die Irre führt und die Aktion jetzt doch startet, ist verlogen und hinterlistig. Die Tatsache aber, dass dies auch noch an einem Tatort der rechtsextremen Zwickauer Zelle stattfindet, ist ein Skandal!Ausgerechnet in der Kölner Keupstraße wurden jetzt Postkarten mit „Vermisst“-Motiven verteilt. Es ist die Straße, in der 2004 durch einen Nagelbombenanschlag 22 Menschen - vor allem Muslime - teilweise schwer verletzt wurden. Die Anwohner mussten in den darauffolgenden Jahren unter falschen Verdächtigungen seitens der Polizei leiden, die meinte, ausländische Mafiastrukturen aufspüren zu müssen. Es gab eklatante Ermittlungspannen, bis letztendlich die Zwickauer Zelle doch noch aufflog und eine ganze Mordserie gegen die Muslime ans Tageslicht kam. Jahrelang konnten Terroristen ungestört landesweit Muslime ermorden, trotz der mittlerweile bekannten und sehr verdächtigen Nähe des Verfassungsschutzes zu den Neonazis. Muslime werden getötet, im Auftrag des Staates ständig diskriminiert und in ihrer Würde verletzt und dann auch noch unter Generalverdacht gestellt! Wer ist hier eigentlich Täter und wer Opfer? Diese Frage scheint die Bundesregierung und das Bundesinnenministerium nicht im Geringsten zu interessieren. Im Falle der Zwickauer Zelle werden Akten vernichtet und angebliche Ermittlungspannen ziehen die Aufklärung in die Länge, womöglich um die eigentlichen Drahtzieher und Verantwortlichen zu decken. Wie hat Winston Churchill einmal offen zugegeben: „Die Wahrheit ist so wertvoll, dass sie von einer Schutztruppe aus Lügen bewacht werden muss.“Anscheinend lautet das Motto der Bundesregierung: „Die Muslime diskriminieren und sich dann über Radikalisierung beschweren.“Das zentrale Medienbüro von Hizb-ut-Tahrir