KONZEPTION

- 02.10.2021

Sich um Allahs willen mit frommen Menschen umgeben

 

Die Regentschaft mit dem, was Allah (t) als Offenbarung herabgesandt hat, wurde abgeschafft. Deswegen verloren Freund- und Kameradschaft an Form und Wert. Allzu oft basieren Beziehungen auf wahrgenommenen materiellen Vorteilen, seien diese finanzieller Natur, weltliche Privilegien oder geprägt von weltlichem Status. Der Kontakt zueinander bleibt bestehen, solange materieller Nutzen aus diesem gezogen wird, und endet, sobald dieser abhandenkommt. Darüber hinaus verbringt man Zeit meist im Wettstreit um weltliche Güter und damit, einander zur Vermehrung dieser anzuregen. Statt Zeit damit zu verbringen, sich auf das Jenseits vorzubereiten, investiert man in das Diesseits. Derartige Freundschaften sind verdorben. Sie beschmutzen und korrumpieren jenen Rechtschaffenen, der sich in sie verwickeln lässt. Auf diese Weise wird man die Gesellschaft nicht gemäß dem Islam zu einem Aufstieg führen können. Vielmehr werden Gebilde, die aus einer solchen Freundschaft erwachsen, niemals bedeutsam sein.

In der Tat führen auf Fehlleitung und Sünde basierende Freundschaften am jüngsten Tag zu tiefem Bedauern.

Allah (t) sprach:

﴿يَا وَيْلَتَىٰ لَيْتَنِي لَمْ أَتَّخِذْ فُلَانًا خَلِيلًا لَّقَدْ أَضَلَّنِي عَنِ الذِّكْرِ بَعْدَ إِذْ جَاءَنِي ۗ وَكَانَ الشَّيْطَانُ لِلْإِنسَانِ خَذُولًا

„O wehe mir! Hätte ich doch nicht den Soundso zum Freund genommen! Er hat mich ja von der Ermahnung abirren lassen, nachdem sie zu mir gekommen war.“ Der Satan pflegt den Menschen stets im Stich zu lassen. (25:28-29)

Damit ist jener gemeint, der andere von der Rechtleitung abbrachte und ihn den Weg der Fehlleitung bestreiten ließ, ob nun Umaīya bin Ḫalaf, sein Bruder Ubaī ibn Ḫalaf oder jemand anderes. Allah (t) warnte die Menschheit, indem Er sagte:

﴿الْأَخِلَّاءُ يَوْمَئِذٍ بَعْضُهُمْ لِبَعْضٍ عَدُوٌّ إِلَّا الْمُتَّقِينَ

Die Freunde werden an jenem Tag einer des anderen Feind sein, außer den Gottesfürchtigen. (43:67)

Die Gesellschaft schlechter und sündhafter Freunde trägt die bitterste aller Früchte mit sich. Gemeinsam verbrachte Zeit bedeutet, dass man seine Seele Verunreinigungen auszuliefert. Man muss Vorsicht walten lassen, selbst wenn man schlechte Personen lediglich um sich herum hat, um diese zur Rechtleitung aufzurufen.

Der Prophet (s) wurde von seinem Herrn angehalten, sich in die Gesellschaft von Rechtschaffenen zu begeben und wurde davor gewarnt, sich nicht vom Prunk und Glanz des Diesseits verleiten zu lassen.

Allah (t) sprach:

﴿وَاصْبِرْ نَفْسَكَ مَعَ الَّذِينَ يَدْعُونَ رَبَّهُم بِالْغَدَاةِ وَالْعَشِيِّ يُرِيدُونَ وَجْهَهُ ۖ وَلَا تَعْدُ عَيْنَاكَ عَنْهُمْ تُرِيدُ زِينَةَ الْحَيَاةِ الدُّنْيَا ۖ وَلَا تُطِعْ مَنْ أَغْفَلْنَا قَلْبَهُ عَن ذِكْرِنَا وَاتَّبَعَ هَوَاهُ وَكَانَ أَمْرُهُ فُرُطًا

Halte dich geduldig zurück zusammen mit denen, die ihren Herrn morgens und abends anrufen, im Begehren nach Seinem Angesicht. Und deine Augen sollen nicht über sie hinwegsehen, indem du den Schmuck des diesseitigen Lebens begehrst'. Und gehorche nicht jemandem, dessen Herz Wir Unserem Gedenken gegenüber unachtsam gemacht haben, der seiner Neigung folgt und dessen Angelegenheit (durch) Maßlosigkeit (ausgezeichnet) ist. (18:28)

So befahl Allah (t) dem Gesandten Allahs (s) sich zu jenen zu gesellen, die Allahs (t) gedenken, Ihn als ihren einzigen Herrn anerkennen, Ihn des Morgens und des Abends preisen, Seine Größe bezeugen und gehorsame Diener Allahs sind, seien sie reich oder arm, schwach oder stark.

Imam Muslim berichtet in seinem Ṣaḥīḥ-Werk, dass Saʿd ibn Abī Waqqāṣ sagte:

„Wir begleiteten den Propheten (s) zu sechst. Die Götzendiener sagten (zum Propheten): ‚Vertreibe sie, damit sie uns nicht verärgern. Ich, Ibn Masʿūd, ein Mann vom Stamm Huḏail, Bilāl und zwei weitere Männer, an deren Namen ich mich nicht erinnern kann, waren anwesend. Der Gesandte Allahs (s) sprach mit sich selbst, da offenbarte Allah (t) ihm: ‚Und weise nicht diejenigen ab, die morgens und abends ihren Herrn anrufen im Begehren nach Seinem Angesicht!‘“ (Muslim)

Als nun die materialistischen Quraisch den Gesandten Allahs (s) aufforderten seine schwachen, aber rechtschaffenen Gefährten (r), wie etwa Bilāl, ʿAmmār ibn Yāsir, Ṣuhaib, Ḫabbāb oder Ibn Masʿūd (r) wegzuschicken, verbot Allah (swt) ihm dies.

Was den Vers anlangt, in dem es heißt:

﴿وَلَا تَعْدُ عَيْنَاكَ عَنْهُمْ تُرِيدُ زِينَةَ الْحَيَاةِ الدُّنْيَا ۖ

Und deine Augen sollen nicht über sie hinwegsehen, indem du den Schmuck des diesseitigen Lebens begehrst (18:28)

So sagte Ibn ʿAbbās, dass damit gemeint ist, man solle Adlige und Reiche anderen nicht vorziehen. So sollen die Aufrichtigen unter den Einflussträgern und Machthabern sich in Acht davor nehmen, von den Korrupten unter ihnen beeinflusst zu werden. Sie sind wachsam, wenn sie jenen begegnen, welche sie durch den Glanz ihres Vermögens und Status ins Höllenfeuer ziehen könnten. Sie lehnen es ab, dem unwürdigen Beispiel der Quraisch zu folgen, welche auf die Armen, die sie zur Wahrheit führen würden, herabblicken, aufgrund ihres kleinen Vermögens und Status, jedoch größerem Vermögen und Status im Jenseits.

Jene, die wahrhaftig nach dem Wohlgefallen Allahs (t) streben und der Belohnung des Paradieses nacheifern, verbringen ihre Zeit mit den Rechtschaffenen und werden ihre Gefährten. Der Gesandte Allahs (s) sprach:

«الرَّجُلُ عَلَى دِينِ خَلِيلِهِ فَلْيَنْظُرْ أَحَدُكُمْ مَنْ يُخَالِلُ»

„Der Mann folgt der Religion seines Freundes. Deshalb sollte ein jeder von euch überdenken, wen er sich zum Freund nimmt.“ (Abū Dāwūd; at-Tirmiḏī)

Sie nehmen sich die Zeit, die sie mit ihrer Familie oder Arbeit verbringen könnten und treffen jene, die sie für Allah (swt) lieben, wissend, dass diese Liebe ihren Rang im Paradies erhöhen wird. Des Weiteren berichtet Al-Bāzzar, in einer Kette, die ḥasan ist, von ʿAbdullāh ibn ʿAmr, dass dieser sagte: „Es sprach der Gesandte Allahs (s)

«مَنْ أَحَبَّ رَجُلا لِلَّهِ، فَقَالَ إِنِّي أُحِبُّكَ لِلَّهِ، فَدَخَلا الْجَنَّةَ، فَكَانَ الَّذِي أَحَبَّ أَرْفَعُ مَنْزِلَةً مِنَ الآخَرِ، الْحَقُّ بِالَّذِي أَحَبَّ لِلَّهِ»

‚Wer einen Mann um Allahs willen liebt und sagt: „Ich liebe dich um Allahs willen“, und sie beide daraufhin ins Paradies eintreten, so genießt derjenige, der liebt, einen höheren Rang als der andere. Der andere ist demjenigen, der um Allahs willen liebt, angeschlossen worden.‘“ (Abū Dāwūd; at-Tirmiḏī)

So sollen sich jene in Zeiten des kapitalistischen Individualismus treffen, welche die Gesellschaft des Propheten (s) wünschen und einander dazu anspornen, ihre Hingebung zu Allah (t) zu stärken. Rabīʿa bin Kaʿb sagte: „Ich begleitete den Gesandten Allahs (s) eine ganze Nacht lang und versorgte ihn mit Wasser und allem, was er benötigte. Da sagte er (s) zu mir: ‚Verlange (etwas, was du begehrst)‘, woraufhin ich sagte: ‚Ich erbitte deine Gesellschaft im Paradies‘ Da sagte der heilige Prophet (s): ‚Oder etwas anderes als dies.‘ Woraufhin ich sagte: ‚Das ist alles, was ich benötige.‘ Er sagte: ‚So hilf mir, dies für dich zu erreichen, indem du dich häufig der Niederwerfung hingibst.‘“ (Muslim)

Alle, die Gutes im Jenseits anstreben, sollten sich die Zeit nehmen, mit rechtschaffenen Gefährten zu essen.

Abū Saʿīd al-Ḫudrī berichtet, dass der Prophet (s) sagte:

«لا تُصَاحِبْ إِلَّا مُؤْمِنًا، وَلا يَأْكُلْ طعَامَكَ إِلَّا تَقِيٌّ»

„Nimm dir nur einen Gläubigen zum Gefährten und lasse nur den frommen von deinem Essen essen.“ (Abū Dāwūd; at-Tirmiḏī)

Wir leben im Zeitalter des Kapitalismus, wo Handel- und Geschäftstreffen im Vordergrund stehen. Eben deshalb sollten wir uns Zeit für das beste aller Handelsgeschäfte nehmen: nämlich den Handel, bei wir unsere Leben und unsere Seelen für das ewige Glück im Jenseits austauschen. ʿAbdullāh ibn ʿAmr berichtet, dass der Gesandte Allahs (s) sagte:

«خَيْرُ الأَصْحَابِ عِنْدَ اللَّهِ خَيْرُهُمْ لِصَاحِبِهِ وَخَيْرُ الْجِيرَانِ عِنْدَ اللَّهِ خَيْرُهُمْ لِجَارِهِ»

„Der beste Gefährte bei Allah ist derjenige, der am besten zu seinem Gefährten ist. Und der beste Nachbar bei Allah ist derjenige, der am besten zu seinem Nachbarn ist.“ (at-Tirmiḏī)

Lasst uns keine Zeit oder Tat in der Gesellschaft der Rechtschaffenen geringschätzen, selbst wenn es sich um ein kurzes Händeschütteln handelt. Qatāda berichtet: „Ich fragte Anas:

«أَكَانَتِ الْمُصَافَحَةُ فِي أَصْحَابِ النَّبِيِّ صلى الله عليه وسلم»

‚Gehörte es zu den Gepflogenheiten der Gefährten des Propheten (s), dass sie einander die Hände schüttelten?‘ Er antwortete: ‚Jawohl!‘“ (al-Buḫārī)

Lasst uns die Zeit in Gesellschaft vollständig ausnutzen, niemanden ausschließen und den Menschen unsere volle Aufmerksamkeit widmen.

ʿAbdullāh berichtet, dass der Gesandte Allahs (s) sprach:

«إِذَا كُنْتُمْ ثَلاَثَةً فَلاَ يَتَنَاجَى اثْنَانِ دُونَ صَاحِبِهِمَا فَإِنَّ ذَلِكَ يُحْزِنُهُ»

„Wenn ihr zu dritt seid, so sollen nicht zwei (von euch) ein privates Gespräch unter Ausschluss ihres Gefährten führen, da ihn dies traurig stimmen würde.“ (Ibn Māǧa)

Lasst uns in dieser Zeit, in der die Leute keine Zeit mehr besitzen, einander zu begegnen und sich damit zufrieden geben ausschließlich via Nachrichten und sozialen Medien zu kommunizieren, einen regen, lebendigen Kontakt um Allahs Willen halten.

Die hochgeschätzte Freund- und Kameradschaft um Allahs Willen hob die Gefährten (r) zur besten aller Generationen empor.

Allah (t) sprach:

﴿وَالسَّابِقُونَ الْأَوَّلُونَ مِنَ الْمُهَاجِرِينَ وَالْأَنصَارِ وَالَّذِينَ اتَّبَعُوهُم بِإِحْسَانٍ رَّضِيَ اللَّهُ عَنْهُمْ وَرَضُوا عَنْهُ وَأَعَدَّ لَهُمْ جَنَّاتٍ تَجْرِي تَحْتَهَا الْأَنْهَارُ خَالِدِينَ فِيهَا أَبَدًا ۚ ذَٰلِكَ الْفَوْزُ الْعَظِيمُ

Die vorausgeeilten Ersten von den Auswanderern und den Helfern und diejenigen, die ihnen auf beste Weise gefolgt sind - Allah hat Wohlgefallen an ihnen, und sie haben Wohlgefallen an Ihm. Und Er hat für sie Gärten bereitet, durcheilt von Bächen, ewig und auf immer darin zu bleiben; das ist der großartige Erfolg. (9:100)

Allah (t) erwähnt, dass Er vor allem mit den muhāǧirīn, den anṣār und denen, die ihnen folgten, zufrieden ist und dass diese zufrieden mit Ihm sind, denn er bereitete ihnen die Gärten der Wonne und ewiger Glückseligkeit vor.

Die islamische Freundschaft brachte wahrlich die beste Generation dieser Umma hervor. Die Gefährten des Gesandten Allahs (s) gründeten den islamischen Staat in Medina. Nach dem Tod des Gesandten Allahs (s) waren es seine Gefährten (r), die das erste Kalifat gemäß dem Plan des Prophetentums etablierten. In ihrer starken Freundschaft stecken große Lehren für diejenigen, die das Kalifat gemäß dem Plan des Prophetentums ein zweites Mal errichten wollen. Der Gesandte Allahs (s) sprach:

﴿تَكُونُ النُّبُوَّةُ فِيكُمْ مَا شَاءَ اللَّهُ أَنْ تَكُونَ ثُمَّ يَرْفَعُهَا إِذَا شَاءَ أَنْ يَرْفَعَهَا ثُمَّ تَكُونُ خِلَافَةٌ عَلَى مِنْهَاجِ النُّبُوَّةِ فَتَكُونُ مَا شَاءَ اللَّهُ أَنْ تَكُونَ ثُمَّ يَرْفَعُهَا إِذَا شَاءَ اللَّهُ أَنْ يَرْفَعَهَا ثُمَّ تَكُونُ مُلْكًا عَاضًّا فَيَكُونُ مَا شَاءَ اللَّهُ أَنْ يَكُونَ ثُمَّ يَرْفَعُهَا إِذَا شَاءَ أَنْ يَرْفَعَهَا ثُمَّ تَكُونُ مُلْكًا جَبْرِيَّةً فَتَكُونُ مَا شَاءَ اللَّهُ أَنْ تَكُونَ ثُمَّ يَرْفَعُهَا إِذَا شَاءَ أَنْ يَرْفَعَهَا ثُمَّ تَكُونُ خِلَافَةً عَلَى مِنْهَاجِ النُّبُوَّةِ ثُمَّ سَكَتَ

„Das Prophetentum wird unter euch weilen, solange Allah will, dass es weilt. Dann wird Allah es aufheben, wenn Er es aufheben will. Sodann wird ein Kalifat gemäß dem Plan des Prophetentums entstehen. Es wird weilen, solange Allah will, dass es weilt, dann wird Allah es aufheben, wenn Er es aufheben will. Sodann wird eine bevorrechtete Herrschaft folgen. Sie wird weilen, solange Allah sie weilen lässt, dann wird Allah sie aufheben, wenn Er sie aufheben will. Sodann wird eine Gewaltherrschaft folgen. Sie wird weilen, solange Allah sie weilen lässt, dann wird Allah sie aufheben, wenn er sie aufheben will. Sodann folgt ein Kalifat gemäß dem Plan des Prophetentums.“ Dann schwieg er. (Aḥmad)

Insbesondere wir, die zu einer Zeit leben, in der keine Propheten unter den Menschen weilen, sollten einander daran erinnern, dass all jene, die von den Propheten am Tage des Gerichts hochgeschätzt werden, jene sind, die Freundschaften um Allahs Willen pflegten. Al-Hākim berichtet in seinem Al-Mustadrak folgenden Hadith von Ibn ʿUmar und sagte, die Überlieferung sei solide, obwohl sie nicht von Al-Buḫārī und Muslim überliefert wurde: Der Gesandte Allahs (s) sagte:

«إن لله عباداً ليسوا بأنبياء ولا شهداء يغبطهم الشهداء والنبيون يوم القيامة لقربهم من الله تعالى ومجلسهم منه، فجثا أعرابي على ركبتيه فقال يا رسول الله صفهم لنا وحلّهم لنا قال: قوم من أفناء الناس من نزاع القبائل، تصادقوا في الله وتحابوا فيه، يضع الله عز وجل لهم يوم القيامة منابر من نور، يخاف الناس ولا يخافون، هم أولياء الله عز وجل الذين لا خوف عليهم ولا هم يحزنون»

„Allah hat Diener, die weder Propheten noch Märtyrer sind. Doch die Märtyrer und Propheten werden sie am Tage der Auferstehung bewundern für ihre Nähe zu Allah, dem Erhabenen, und den Platz, den sie bei Ihm einnehmen werden. Da erhob sich ein Wüstenaraber auf seinen Knien und sprach: ‚O Gesandter Allahs! Beschreibe sie uns, stelle sie uns genau vor!‘ Er antwortete: ‚Leute aus verschiedenster Menschen Herkunft (afnāʾ an-nās), den Stämmen entrissen. Um Allahs willen haben sie sich befreundet und um Seinetwillen lieben sie sich. Am Tage der Auferstehung wird Allah, der Mächtige und Gewaltige, ihnen Kanzeln aus Licht bereiten. Die Menschen werden sich fürchten, doch jene fürchten sich nicht. Es sind die Schützlinge Allahs, über die keine Furcht kommen wird, noch werden sie traurig sein.“ Im Lisān al-ʿarab heißt es: „afnāʾ sind Leute unterschiedlicher Herkunft, die Einzahl ist finu.“

Lasst uns durch Freundschaften um Allahs Willen eine Generation von Führern hervorbringen, die in der Lage ist, in die Fußstapfen der Prophetengefährten (r) zu treten. In unserer Zeit sind Meinungsträger und Machthaber enormer Korruption und weltlichen Verführungen ausgeliefert. So lasst uns sicherstellen, dass wir Zeit schaffen, die wir in Anwesenheit Rechtschaffener verbringen und unseren dīn erlernen. Lasst uns sicherstellen, dass unsere Freundschaften anstelle des Anstachelns von Rivalität bzgl. weltlicher Güter, darin bestehen, um die hohen Ränge im Jenseits wett zu eifern - durch besseres Wissen über den Islam und in Fülle an guten Taten, das Wohlgefallen Allahs (t) anstrebend. Mögen die Angelegenheiten der islamische Umma schon bald durch eine rechtschaffene Führerschaft betreut werden, durch eine Führerschaft, die großen Lohn im Jenseits anstrebt, dem folgend, was Allah (t) bzgl. der Führung und des Schutzes unserer großartigen islamischen Lebensordnung herabgesandt hat.

(M. U.)