ZENTRALES MEDIENBÜRO - FRAUENABTEILUNG

- 27.05.2015

Die Frauenabteilung des Zentralen Medienbüros von Hizb-ut-Tahrir veranstaltete erfolgreich eine historisch einmalige internationale Frauenkonferenz unter dem Titel: "Frau und Scharia – zwischen Fakt und Fiktion”

Presseaussendung

Die Frauenabteilung des Zentralen Medienbüros von Hizb-ut-Tahrir veranstaltete erfolgreich eine historisch einmalige internationale Frauenkonferenz unter dem Titel:

"Frau und Scharia – zwischen Fakt und Fiktion"

Am 28. März 2015 hielt die Frauenabteilung des Zentralen Medienbüros von Hizb-ut-Tahrir erfolgreich eine historisch einmalige Internationale Frauenkonferenz unter dem Titel "Frau und Scharia – zwischen Fakt und Fiktion" ab. Zu diesem bedeutsamen Ereignis fanden sich weibliche Meinungsführer zeitgleich auf drei Kontinenten bzw. in fünf Ländern ein: Palästina, Türkei, Indonesien, Tunesien und Großbritannien. Unter den Anwesenden waren jeweils weibliche Journalisten, Politiker, Akademiker, Aktivisten, Anwälte, Gelehrte sowie Führer von Gemeinschaften und Vertreter von Organisationen. Die Atmosphäre an den Austragungsorten war überwältigend. Die Teilnehmerinnen berichteten von ihren überaus positiven Eindrücken von der professionellen Organisation der Veranstaltung und den Inhalten der Vorträge und Videos, die sie äußerst motivierend und bestärkend fanden. Weltweit versammelten sich Frauen auch an anderen Orten, um die Konferenz in Echtzeit mitzuverfolgen. Zudem wurde sie via Internet einem internationalen Publikum angeboten.

Die Konferenz begann mit einer Rezitation des glorreichen Koran, gefolgt von einer Rede von Hajar Al-Ya'qubi, einem Mitglied von Hizb-ut-Tahrir/Tunesien. Sie legte die Agenda verschiedener internationaler Institutionen, Organisationen und feministischer Frauenbewegungen offen, welche sich des Feminismus bedienen, um die westlich-säkulare Kultur in die muslimischen Länder zu importieren und um die islamischen Gesellschaftsnormen und weitere Aspekte der Scharia in den dortigen Gesellschaften zu reformieren, wenn nicht gar abzuschaffen. Weiterhin erläuterte sie, dass international propagierte Frauenbilder, wie z. B. die Idee der "Geschlechtlichen Gleichberechtigung", nicht nur der Scharia widersprächen, sondern auch darin gescheitert seien, die Probleme von Frauen zu beseitigen und deshalb von muslimischen Frauen abgelehnt werden müssen.

Der nächste Beitrag war eine (zuvor) aufgezeichnete Rede von Um Hudhayfah, Mitglied von Hizb-ut-Tahrir/Jordanien. Sie entlarvte den "Islamischen Feminismus" als eine Konzeption, die auf fehlerhaften Verständnissen aufbaue und ihren Ursprung nicht im Islam habe. Vielmehr baue sie auf westliche Ideen wie der Idee der Gleichberechtigung auf und dürfe deshalb von muslimischen Frauen nicht angenommen werden.

Die dritte Rede kam aus Großbritannien von Dr. Nazreen Nawaz, Leiterin der Frauenabteilung des Zentralen Medienbüros von Hizb-ut-Tahrir. Sie widerlegte die üblichen Anschuldigungen und Lügen der Medien bezüglich der Stellung und Rechte der Frauen unter der Scharia. Sie erläuterte die äußerst wichtige Rolle der muslimischen Frau bei der Auseinandersetzung mit den Medienmanipulationen hinsichtlich "Frauen im Islam".

Der darauf folgende Vortrag wurde von Um Saleh aus Palästina gehalten, einer aktiven daʿwa-Trägerin, die sich für das Kalifat einsetzt. Sie verdeutlichte die einzigartige Natur des islamischen Gesellschaftssystems und die Harmonie, die es den Frauen und ihren Beziehungen zum männlichen Geschlecht, ihrem Familienleben und der ganzen Gesellschaft bietet. Sie legte auch die wesentliche Rolle der Frau als Ehefrau und Mutter dar, die der Islam für sie vorsieht, und dass diese Rolle durch die Scharia höhergestellt, geschützt und unterstützt wird.

Iffah Rochmah - Mediensprecherin von Hizb-ut-Tahrir/Indonesien - hielt den fünften Vortrag. Sie legte ein klares Bild von der Rolle, der Stellung und der Rechte der Frauen unter den Gesetzen der Scharia im Kalifat dar. Des Weiteren ging sie ausführlich darauf ein, wie die Institutionen, Systeme und Gesetze des Kalifats vorherrschende Probleme, unter denen die Frauen in der muslimischen Welt heute leiden, realitätsbezogen lösen würden.

Der letzte Vortrag kam aus der wilāya Türkei von Selda Karademir, einer freiberuflichen Schriftstellerin und Referentin über Frauenthemen. Sie erläuterte, dass die engstirnigen Maßnahmen von Feministinnen in keiner Weise die Situation der Frauen ändern würden, denn diese beruhten auf der Annahme, dass sämtliche Probleme einen geschlechterspezifischen Ursprung hätten und nicht etwa auf die unislamischen Systeme in der islamischen Welt zurückzuführen seien.

Sie betonte, dass nur durch die Gründung des Kalifats nach dem Prophetenplan die weltweite Befreiung der muslimischen Frauen aus der Unterdrückung gelingen würde. Auch legte sie die wichtige Rolle der muslimischen Frau dar, die sie bei der Erläuterung der Wirklichkeit ihrer Stellung in der Scharia und bei der Erreichung des Ziels - der Gründung des Kalifats - einnimmt.

Die Konferenz umfasste überdies hinaus etliche Videos; mitunter wurden die umfangreichen politischen Tätigkeiten der Frauen von Hizb-ut-Tahrir weltweit dokumentiert. Ferner gab es in Indonesien eine Pressekonferenz, die vor der eigentlichen Konferenz stattfand. Außerdem wurden rege Podiumsdiskussionen an den verschiedenen Austragungsorten geführt, die Raum für Fragen und Kommentare der Anwesenden boten.

Diese beachtenswerte Konferenz hinterlässt einen globalen, nachhaltigen Eindruck auf Debatten hinsichtlich Frauen und der Sicherstellung ihrer Rechte.

Die Vorträge und Videos der Konferenz sind unter folgendem Link zu finden:

www.hizb-ut-tahrir.info/info/english.php/contents_en/entry_45603

Fotos und Inhalt des Konferenzablaufs hier: www.facebook.com/WomenandShariah

 

Dr. Nazreen Nawaz

Leiterin der Frauenabteilung

des Zentralen Medienbüros

von

Hizb-ut-Tahrir