Islamrechtliche F&A Antwort auf eine Frage zu den kleinen und großen Sünden Von den Muslimen werden nach dem Willen Allahs, des Erhabenen, jene ins Höllenfeuer eintreten, deren große Sünden (al-kabāʾir) und schlechte Taten (as-saiyiʾāt) die kleinen Sünden (aṣ-ṣaġāʾir) und guten Taten (al-ḥasanāt) überwiegen. Was ist mit den kleinen Sünden gemeint? Und warum wurden sie nebst den guten Taten erwähnt, obwohl es sich hierbei um kleine Sünden handelt?
Kommentar Die Kurden in Palästina – marginalisierte Minderheit oder islamisches Trägervolk? Das Jahr 1187 markierte einen der größten Wendepunkte der islamischen Geschichte. Nach einer knapp zweiwöchigen Belagerung erobert Salahuddin Ayyubi al-Quds aus den Händen christlicher Kreuzritter. Jerusalem ist nach knapp einhundert Jahren wieder in den Händen der islamischen Ummah und dies veranlasste viele kurdische Muslime zur Umsiedlung nach Palästina. Entgegen den Darstellungen kurdischer Nationalisten, die Kurden hätten unter einer Zwangsarabisierung und -islamisierung gelitten, zeigt die Historie Palästinas, dass die Kurden seit jeher ein fester und wichtiger Bestandteil der Ummah waren.
Islamrechtliche F&A Die Bedeutung von Fähigkeit (al-qudra) in den Vollzugsbedingungen des Kalifen Im Buch „Die islamische Persönlichkeit Teil 2“ wird auf Seite 33 (Deutsche Ausgabe, S. 56-57) als siebte Vollzugsbedingung für die Person des Kalifen erwähnt, dass er fähig sein muss, seine Aufgaben als Kalif zu erfüllen. Im weiteren Verlauf kam es zu folgender Aussage: Des Weiteren stellt es keine Vollzugsbedingung dar, dass der Kalif mutig oder mit einer besonderen Weitsicht belegt ist, die beim Betreuen der Bürgerangelegenheiten und dem Leiten ihrer Geschicke zum Tragen käme. Meine Frage hierzu lautet: Zählen diese Eigenschaften nicht ebenfalls zur Fähigkeit (qudra)?
Konzeptionen Das Beleidigen falscher Religionen und der diesbezügliche Rechtsspruch des Islam Allah (t) sprach: Der Islam verbietet den Muslimen, jene Dinge, die die Ungläubigen anbeten, zu beleidigen, da dies dazu führen kann, dass sie Allah (t) beleidigen. Die Beleidigung des Unglaubens, des Polytheismus und der falschen Gottheiten, die neben Allah (t) angebetet werden, ist im Ursprung eine erlaubte (mubāh) Angelegenheit. Wenn diese Beleidigung jedoch eine Provokation […]
Islamrechtliche F&A Beschränkt sich die Arbeit für die Errichtung des Kalifats auf die arabischen Länder? Im Namen Allahs, des Erbarmungsvollen, des Barmherzigen Aus der Serie der Antworten von Scheich ʿAṭāʾ ibn Ḫalīl Abū ar-Raštades amīrs von Hizb-ut-Tahrir, auf die Fragen der Besucher seiner Facebook-Seite / Rubrik fiqhī. Antwort auf eine Frage Beschränkt sich die Arbeit für die Errichtung des Kalifats auf die arabischen Länder? Frage:  As-salāmu ʿalaikum wa raḥmatullāhi wa barakātuh […]
Verlautbarungen Das Kalifat ist wie eine erntereife Frucht, drum beeilt euch und pflückt sie, o ihr Muslime! Die islamische Umma wurde im Laufe des letzten Jahrhunderts von zahlreichen Katastrophen heimgesucht. Sie alle sind das Ergebnis der Zerstörung des Kalifats. Da die islamische Umma noch immer unter den unmittelbaren Folgen dieser Katastrophe leidet, ist es notwendig, an dieses Ereignis zu erinnern, so lange, bis die Situation korrigiert wurde und die Muslime ihren Staat zurückerlangen.
Konzeptionen Von der nationalen Identität zur politischen Selbstblockade Das nationalstaatliche Ordnungssystem hat nicht nur einen blutigen Keil zwischen die muslimischen Völker getrieben. Es schränkte zugleich ihren politischen Blick soweit ein, dass das Vertrauen in eine islamische Lösung zur Veränderung des Status quo verloren gegangen ist. Doch wie können die Muslime das nationalstaatliche Gedankenkorsett ablegen und zu einer islamischen Perspektive wechseln?
Verlautbarungen Das Kopftuchproblem in Indien aus islamischer Perspektive Am 15. März 2022 entschied der Bundesgerichtshof des indischen Bundesstaates Karnataka, dass die von den indischen Hochschulbehörden vorgeschriebene Schuluniform (die das Tragen des ḥiǧāb oder eines ḫimār nicht zulässt) nicht gegen die persönliche Freiheit oder die Religion verstößt, und lehnte alle Anträge auf Erlaubnis des Tragens des ḥiǧāb bzw. ḫimār von neun muslimischen Studentinnen ab, die an staatlichen Voruniversitätshochschulen studieren.
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