Konzeptionen
Konzeptionen Der Monat Ramadan und die Schlacht von Badr Die durch die erste Generation der Muslime im gesegneten Monat Ramadan errungenen großen Triumphe zeigen deutlich auf, dass dieser Monat mehr als nur ein Monat der Gottesdienste (Ibadaat) ist. Jede Zivilisation hat wegweisende Ereignisse, welche jährlich zelebriert und gefeiert werden. An die zwei Weltkriege wird in Europa regelmäßig erinnert, da sie als Schlüsselereignisse in der westlichen Geschichte angesehen werden.
Konzeptionen Die Erklärung von Fitna ich habe eine Frage bezüglich deiner Aussage, die wie folgt lautet: „Gibt es denn keinen unter euch mit gesundem Menschenverstand, der diese unwissenden Herrscher zum Fallen bringt, der die Geschichte der Ansar zum Leben erweckt, und uns dazu verleitet, dass das islamische Gesetz gemäß der Methode des Propheten implementiert wird?“ Hier möchte ich auf den Hadith hinweisen, in dem der Gesandte Allahs (s) sagte:
Konzeptionen Alle erlaubten Handlungen erfordern einen Beweis – Teil 1 Sowohl die Texte im Qur'an als auch in der Sunna behandeln verschiedene Themen, wie zum Beispiel die Geschichten der vergangenen Völker und den Jüngsten Tag. Darüber hinaus gibt es aber auch spezielle Textstellen, die unsere Handlungen betreffen. Darin werden bestimmte Handlungen als erlaubt oder als verboten eingestuft. Diese Einstufung wird als Hukm Shar'i bezeichnet. Der Begriff „Hukm Shar'i" steht im Arabischen für „die Ansprache des Gesetzgebers bezüglich der menschlichen Taten". Der Islam befasst sich mit all unseren Handlungen, seien sie erlaubt oder verboten. Dementsprechend müssen sich all unsere Taten nach dem Hukm Shar'i richten. Viele Muslime neigen dazu, Dinge voreilig als erlaubt (halal) oder verboten (haram) einzustufen, nachdem sie einen flüchtigen Blick auf eine Aya oder einen Hadith werfen. Jedoch ist nicht jeder Befehl aus den Rechtsquellen mit fard (verpflichtend) oder haram (verboten) gleichzusetzen. Die Regeln zur Unterteilung der verschiedenen Arten des Hukm Shar'i stehen im Zusammenhang mit den Usul-al-Fiqh, den Grundlagen der Rechtslehre. Es gibt fünf verschiedene Kategorien des Hukm Shar'i: fard oder wajib (verpflichtend) mandub (empfohlen) makruh (unerwünscht) haram (verboten) mubah (erlaubt) Im Hinblick auf die fünfte Kategorie, die erlaubten Handlungen, existieren viele Missverständnisse unter den Muslimen. Im Folgenden werden einige dieser Missverständnisse aufgezeigt: 1) Gerade in der heutigen Zeit hat sich unter Muslimen das Fehlverständnis verbreitet, dass jegliche Handlung erlaubt sei, solange sie dem Islam nicht ausdrücklich widerspricht und nicht durch die Shari'a verboten wurde. Als scheinbaren Beweis führen sie an, dass der Gesandte Allahs (s.a.s.) Verträge aus der Zeit der Jahiliya (vorislamische Zeit der Unwissenheit) vorfand und diese für erlaubt erklärte. Solche Verträge hingegen, die er (s.a.s.) für unzulässig hielt, verbot er. Folglich sei das, was er nicht ausdrücklich verboten hat, erlaubt, und nur das, was er deutlich verboten hat, auch tatsächlich verboten. Deshalb können Muslime sogar Ideen, Vorschriften oder auch Gesetze akzeptieren, solange diese dem Islam nicht eindeutig widersprechen bzw. der Islam diese nicht explizit verboten hat. 2) Mubah (erlaubt) ist angeblich das, was keinen Tadel (Ermahnung, Rüge) nach sich zieht. Wenn eine Handlung im Islam nicht getadelt wird, wird dies gleich als Erlaubnis gesehen, so zu handeln. Wenn also kein deutliches Verbot ergeht, ist eine Handlung automatisch mubah. Darüber hinaus schweige die Shari'a scheinbar zu einigen Handlungen und legt die Regelungen hierfür nicht fest; und wozu auch immer die Shari'a geschwiegen hat, so sei diese Sache als mubah einzustufen. Es wird berichtet, dass der Gesandte Allahs (s.a.s.) sagte:
Konzeptionen Heldinnen des Alltags Manche Heldinnen, wie Nusaybah Bint Ka'ab (r.a.), kämpfen in tobenden Schlachten. Andere sind ein Hort des Wissens, gleich unserer Mutter 'Aisha Bint Abi Bakr (r.a.). Wiederum andere werden als Edelste unter den Edlen bis zum Anbruch des jüngsten Tages unvergessen bleiben, wie unsere Mutter Khadija Bint Khuwaylid (r.a.). Heldentum verlangt aber nicht zwingend, ruhmreiche Taten zu begehen. Über eine Heldin muss auch nichts in den Büchern der Geschichte stehen. Eine Heldin muss sich nicht einmal besonderer Bekanntheit erfreuen. Denn es gibt Heldinnen, die in ihrer klammheimlichen
Konzeptionen Aus einer Freitagspredigt: Ramadan – Der Monat des Qur’an & sein Einfluss auf uns weit geöffnet, die Tore des Höllenfeuers sind geschlossen und die Satane sind gefesselt. Dieser Monat ist von Allah (swt) zum Monat des Fastens auserwählt worden. Das Fasten ist eine Art von Ibada (gottesdienliche Handlung), die speziell auf Ihn ausgerichtet ist. Er (swt) bevorzugt diesen Monat vor allen anderen Monaten, indem er ihn zu einem Monat der Barmherzigkeit und Gottesfurcht für alle Gläubigen erwählt hat.
Konzeptionen Wunschdenken – eine Einladung zum Untergang Dass die Muslime trotz ihrer großartigen Weltanschauung, die von niemand geringerem als Allah (s.w.t.) offenbart wurde, und trotz ihres Reichtums an Rohstoffen in diesem dekadenten Zustand gefangen sind, offenbart vor allem das politische Versagen und den Verrat der Herrscher in unseren Ländern. Waren wir einst unter der Führung von Kalifen noch die einzige und unangefochtene Weltmacht, so sind wir heute zum Spielball der ungläubigen Kolonialisten verkommen.
Konzeptionen Das Streben nach Glück – Teil 2 Der Genuss (al-ladha) ist ein Gefühl, dass der Mensch durch die Wahrnehmung eines ganz bestimmten Umstandes verspürt. Sie äußert sich in einem Reiz, welcher, angeregt durch seine Umwelt, einen oder mehrere seiner Instinkte und organischen Bedürfnisse befriedigt. Diese Befriedigung bewirkt ein angenehmes Gefühl bzw. Wohlbefinden, das jedoch allmählich abklingt. So kommt im Menschen beispielsweise der Wunsch auf, sich ein schönes Auto zu kaufen, eine Frau zu heiraten oder andere Ziele zu realisieren.
Konzeptionen Das Streben nach Glück – Teil 1 Der vorherrschende Zeitgeist ist wie in jeder geschichtlichen Epoche von bestimmten Meinungsmachern beeinflusst. Umso gefährlicher ist es, wenn sich diese institutionalisieren, um stärkeren Einfluss über die Bevölkerung zu erlangen. In der heutigen Zeit wird sowohl das Internet, digitale soziale Netzwerke, als auch Filmproduktionsstätten wie Hollywood zur Beeinflussung der öffentlichen Meinung genutzt. Jene Beeinflussung umfasst alle Bereiche des menschlichen Lebens.
Konzeptionen Pragmatismus und sein Einfluss auf die Muslime – Teil 3 Der erste Versuch der Einführung der Maslaha (Nutzen) als Rechtsquelle des Islam wird zurückgeführt auf einen Gelehrten aus dem 14.Jahrhundert namens Najm ul-Din Al-Tufiy. Der erste Versuch in der Geschichte jedoch ist bereits vom Schaytan (Satan) ergangen; nämlich, als er Adam und Eva mit der Maslaha ewig leben zu können, dazu brachte, vom verbotenen Baum zu essen und unsere Eltern somit von Allah (s.w.t.) aus dem Paradies verbannt wurden.
Konzeptionen Die Erneuerung des Islam Was unter dem Hadith zu verstehen ist, ergibt sich aus der Bedeutung des Begriffs "erneuern". Wenn man etwas erneuert, dann versetzt man es wieder in seinen neuen Zustand, nachdem die Zeit ihre Spuren hinterlassen hat und eine Sache alt erscheinen lässt. Wenn man beispielsweise ein Kleidungsstück erneuert, so bessert man jene Stellen aus, die nicht mehr in Ordnung sind, etwa Knöpfe, die man wieder annäht. Das Alte wird also in seinen Ausgangszustand gebracht. Der Begriff "erneuern" meint folglich nicht die Veränderung und Umgestaltung einer Sache, sondern die Wiederherstellung des ursprünglichen Zustands. Wenn Muslime wie Tariq Ramadan von einer radikalen Reform sprechen und damit die Übernahme westlicher Werte meinen, so stellt dies eine Veränderung und keine Erneuerung des Islam dar. Der erwähnte Hadith zielt aber nicht auf eine Reform des Islam im Sinne von Veränderung ab, sondern meint ganz klar seine Wiederherstellung. Diese Bedeutung geht auch aus dem Koran hervor. So verwendet der Koran den Begriff der "Erneuerung" in Bezug auf die Auferstehung des Menschen, der nach seinem Tod am Tag der Auferstehung von Allah (t) wiedererweckt und in seinen lebendigen Zustand zurückversetzt wird. Das heißt, die Schöpfung wird nach dem Tod erneuert. Im Koran heißt es hierzu: "Und sie sprechen: 'Wie, wenn wir in der Erde verloren sind, sollen wir dann in neuer Schöpfung sein?'" (32:10) Der Vers bezieht sich auf die Ungläubigen, die nicht an die Erneuerung der Schöpfung glauben, nachdem der Mensch nach seinem Tod zu Staub geworden ist. In einem anderen Vers heißt es: "Wie, wenn wir zu Staub geworden sind, sollen wir dann in einer Neuschöpfung sein?" (13:5) Sie glauben nicht daran, dass ihr ursprünglicher lebendiger Zustand wiederhergestellt wird. Aus der Verwendung des Begriffs im Koran geht hervor, dass nicht die Veränderung, sondern die Wiederherstellung gemeint ist. Es geht im Hadith also um die Wiederherstellung des Islam in seiner ursprünglichen Form, wie ihn der Prophet (s) vorgelebt und gelehrt hat. Die Notwendigkeit einer Erneuerung kann unterschiedliche Ursachen haben. Ein Grund kann eine Unklarheit im Verständnis sein, so dass die ursprüngliche Funktion nicht mehr erfüllt wird. Oder aber dem Ganzen wurde etwas entzogen, so dass es unvollständig ist. Eine Erneuerung ist aber auch dann notwendig, wenn dem Ganzen etwas hinzugefügt wurde, das zwangsläufig zu einer Veränderung führt. In allen drei Fällen kommt es zu einer Abweichung vom Ursprung und den Quellen und zu einer Veränderung, die in Bezug auf den Islam inakzeptabel ist, da es dann zu einer falschen Umsetzung kommt. Um eine Erneuerung in Angriff zu nehmen, muss zunächst einmal verstanden werden, welcher Grund für die Abweichung vorliegt. Eine Erneuerung muss eine Wiederherstellung des ursprünglichen Zustands und eine Rückführung zu den Quellen darstellen. Sie muss das Verständnis korrigieren, wenn ein fehlerhaftes Verständnis vorliegt, sie muss ergänzen, was fälschlicherweise weggelassen wurde, und entfernen, was unrechtmäßig hinzugefügt wurde. Die Erneuerung des Islam in der Gegenwart ist folglich nichts anderes als die Wiederherstellung des Islam als Lebensordnung nach dem Vorbild des Propheten (s). Die Existenz des Hadith belegt, dass der Islam vor der Veränderung geschützt ist. Denn Allah (t) schickt der Umma alle hundert Jahre jemanden, der den Islam erneuert und den ursprünglichen Zustand wiederherstellt. Allah (t) entsendet jedoch keine Propheten, um den Islam zu erneuern, sondern es sind die Muslime selbst, die für die Erneuerung verantwortlich sind. Es geht nicht um eine neue Offenbarung, sondern um eine Erneuerung des bereits Offenbarten. Dies liegt in der Verantwortung der Muslime, die für die vollständige Anwendung des Islam sorgen müssen. Sie müssen sich
Konzeptionen Ein Aufruf an die muslimische Jugend Wenn wir jedoch die heutige Gemeinschaft der Muslime - vor allem die im Westen geborenen und aufgewachsenen muslimischen Jugendlichen - betrachten, so sehen wir genau das Gegenteil: viele von ihnen tragen Namen glorreicher und edler Gefährten oder auch die der Propheten, handeln jedoch dem Islam und den Befehlen Allahs (s.w.t.) komplett zuwider. Einige sind in ihrem Denken und Handeln sogar dekadenter als westliche Jugendliche.
Konzeptionen Die Entstehung der Scholastiker und ihre Methode Die Muslime haben den Glauben an den Islam in einer Weise verinnerlicht, die nicht den geringsten Zweifel aufkommen ließ. Ihr Iman war von solcher Stärke, dass keinerlei Fragen, die nur den Schein eines Zweifels in sich trugen, in ihnen geweckt wurden. Die Verse des Koran erforschten sie lediglich auf eine Art, die ihnen das reale Begreifen seiner in den Ideen verkörperten Bedeutungen ermöglichte. Sie widmeten sich jedoch weder möglichen Hypothesen, die sich daraus ergeben, noch logischen Resultaten, die man daraus schließen könnte. Sie zogen in die Welt hinaus und trugen diese islamische Botschaft an alle Menschen heran. Sie kämpften um ihretwillen, eröffneten Länder und die Völker unterwarfen sich ihnen.
Konzeptionen Prophezeiungen Es sprach der Gesandte Allahs: „Verlogene Jahre werden über die Menschen hereinbrechen, in denen dem Lügner Glauben geschenkt und der Ehrliche der Lüge gezeiht wird, in denen dem Verräter vertraut und dem Aufrichtigen misstraut wird und die ‚Ruaibida' sich zu Wort melden." Sie fragten: „Und wer sind die ‚Ruaibida' o Gesandter Allahs?' Er antwortete: „Die banale Person, die sich zu den Angelegenheiten der Allgemeinheit äußert." (Von Ibn Majah und Ahmad überliefert), Anmerkung von Kalifat.com: Sieht man sich heute die Herrscher in den Ländern der Muslime an, so trifft die Bezeichnung ‚Ruaibida' genau auf sie zu.)
Konzeptionen Al-Ihsan – der schöne Vollzug von Handlungen Die großen islamischen Gelehrten haben diese beiden Prinzipien immer miteinander verbunden, so erläuterte Al-Fadl Ibn Iyad den koranischen Vers: „Damit Er euch prüft, wer von euch die besten Taten vollzieht.", folgendermaßen: „Die beste Tat ist die aufrichtigste und die richtigste." Man fragte ihn: „O Abu Ali, was ist die aufrichtigste und richtigste Tat?" Er antwortete: „Wenn die Tat richtig vollzogen wurde, aber nicht aufrichtig, wird sie von Allah nicht angenommen. Und wenn sie aufrichtig, aber nicht richtig vollzogen wurde, wird sie von Allah ebenfalls nicht angenommen. Sie wird erst dann angenommen, wenn sie aufrichtig und richtig ist. Aufrichtig ist sie dann, wenn sie nur für Allah getan wurde. Und richtig ist sie, wenn man sie gemäß der Sunna vollzieht."
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