Islam
Islamrechtliche F&A Antwort auf eine Frage zu den kleinen und großen Sünden Von den Muslimen werden nach dem Willen Allahs, des Erhabenen, jene ins Höllenfeuer eintreten, deren große Sünden (al-kabāʾir) und schlechte Taten (as-saiyiʾāt) die kleinen Sünden (aṣ-ṣaġāʾir) und guten Taten (al-ḥasanāt) überwiegen. Was ist mit den kleinen Sünden gemeint? Und warum wurden sie nebst den guten Taten erwähnt, obwohl es sich hierbei um kleine Sünden handelt?
Islamrechtliche F&A Die Bedeutung von Fähigkeit (al-qudra) in den Vollzugsbedingungen des Kalifen Im Buch „Die islamische Persönlichkeit Teil 2“ wird auf Seite 33 (Deutsche Ausgabe, S. 56-57) als siebte Vollzugsbedingung für die Person des Kalifen erwähnt, dass er fähig sein muss, seine Aufgaben als Kalif zu erfüllen. Im weiteren Verlauf kam es zu folgender Aussage: Des Weiteren stellt es keine Vollzugsbedingung dar, dass der Kalif mutig oder mit einer besonderen Weitsicht belegt ist, die beim Betreuen der Bürgerangelegenheiten und dem Leiten ihrer Geschicke zum Tragen käme. Meine Frage hierzu lautet: Zählen diese Eigenschaften nicht ebenfalls zur Fähigkeit (qudra)?
Konzeptionen Das Beleidigen falscher Religionen und der diesbezügliche Rechtsspruch des Islam Allah (t) sprach: Der Islam verbietet den Muslimen, jene Dinge, die die Ungläubigen anbeten, zu beleidigen, da dies dazu führen kann, dass sie Allah (t) beleidigen. Die Beleidigung des Unglaubens, des Polytheismus und der falschen Gottheiten, die neben Allah (t) angebetet werden, ist im Ursprung eine erlaubte (mubāh) Angelegenheit. Wenn diese Beleidigung jedoch eine Provokation […]
Islamrechtliche F&A Beschränkt sich die Arbeit für die Errichtung des Kalifats auf die arabischen Länder? Im Namen Allahs, des Erbarmungsvollen, des Barmherzigen Aus der Serie der Antworten von Scheich ʿAṭāʾ ibn Ḫalīl Abū ar-Raštades amīrs von Hizb-ut-Tahrir, auf die Fragen der Besucher seiner Facebook-Seite / Rubrik fiqhī. Antwort auf eine Frage Beschränkt sich die Arbeit für die Errichtung des Kalifats auf die arabischen Länder? Frage:  As-salāmu ʿalaikum wa raḥmatullāhi wa barakātuh […]
Konzeptionen Von der nationalen Identität zur politischen Selbstblockade Das nationalstaatliche Ordnungssystem hat nicht nur einen blutigen Keil zwischen die muslimischen Völker getrieben. Es schränkte zugleich ihren politischen Blick soweit ein, dass das Vertrauen in eine islamische Lösung zur Veränderung des Status quo verloren gegangen ist. Doch wie können die Muslime das nationalstaatliche Gedankenkorsett ablegen und zu einer islamischen Perspektive wechseln?
Geschichte Der mögliche Staat Die Schaffung und Funktionsfähigkeit eines Nationalstaates setzen die ethnokulturelle Homogenität des Volkes als konstituierendes Element voraus. Einmal entstanden führt die Leitvorstellung von der homogenen Nation zu einer harten Exklusionspraxis gegenüber nationalen Minderheiten, stehen diese doch dem nationalen Einheitsprozess im Weg. Der Islamische Staat verfolgt hingegen keine ethnozidalen Assimilations- oder Vernichtungspolitiken gegenüber Minderheiten und gewährleistet auf struktureller Ebene das friedliche Zusammensein unterschiedlicher Gruppen – eine Tatsache, die sich unter anderem an der Historie des Westbalkan ablesen lässt und eine ordnungspolitische Möglichkeit für die Lösung gegenwärtiger Spannungen der krisengebeutelten Region bietet.
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