Verlautbarungen Eine Delegation von Hizb-ut-Tahrir zu Besuch bei der schwedischen Botschaft in Beirut, mit der Forderung, die Abschiebung von Odiljon Jalilov nach Usbekistan auszusetzen

Am Freitag, dem 12.11.2021, suchte eine Delegation von Hizb-ut-Tahrir die Botschaft des Königreichs Schweden in Beirut auf und traf sich dort mit einem Botschaftsmitarbeiter.

Presseverlautbarung

Eine Delegation von Hizb-ut-Tahrir zu Besuch bei der schwedischen Botschaft in Beirut, mit der Forderung, die Abschiebung von Odiljon Jalilov nach Usbekistan auszusetzen

(Übersetzt)

Am Freitag, dem 12.11.2021, suchte eine Delegation von Hizb-ut-Tahrir die Botschaft des Königreichs Schweden in Beirut auf und traf sich dort mit einem Botschaftsmitarbeiter. Die Delegation wurde vom Leiter des zentralen Medienbüros von Hizb-ut-Tahrir, Dipl.-Ing. Salah Eddine Adada, angeführt. Teil der Delegation war auch ein Mitglied des zentralen Kommunikationsausschusses von Hizb-ut-Tahrir im Libanon, Dipl.-Ing. Saleh Salam. Die Delegation hat es sich zur Aufgabe gemacht, der schwedischen Botschaft die Ernsthaftigkeit der Entscheidung, Odiljon Jalilov von Schweden nach Usbekistan abzuschieben, aufzuzeigen. Diese Entscheidung stellt nämlich eine tatsächliche Bedrohung für Jalilovs Leben dar. Die Delegation erklärte, dass Usbekistan eine lange und bekannte Geschichte voller Repressalien gegen seine politischen Gegner hat, vor allem aber gegen Muslime wie die Mitglieder von Hizb-ut-Tahrir. Unsere Mitglieder haben in Usbekistan jahrzehntelang unter langen Haftstrafen, Verfolgung und Folter leiden müssen. Sogar Morde hat es gegeben. Die Delegation legte dem Mitarbeiter der Botschaft eine Reihe von Bildern vor, die klare Anzeichen von abscheulicher Folter an den Körpern derjenigen zeigen, die in Usbekistan zu Tode gefoltert wurden.

Die Delegierten übergaben dem Botschaftsmitarbeiter auch eine von Hizb-ut-Tahrir in Schweden herausgegebene Presseverlautbarung, die schwedischen und europäischen Medien und Menschenrechtsorganisationen den Ernst der Lage für unseren Bruder Odiljon Jalilov vor Augen führen sollte, sofern dieser nach Usbekistan abgeschoben würde. Weiterhin legten sie einige Artikel internationaler Zeitungen vor, die das Vorkommen von Menschenrechtsverletzungen durch das usbekische Regime gegen Mitglieder von Hizb-ut-Tahrir und deren Familien bestätigen.

Wir möchten noch einmal vermerken, dass das Ignorieren aller humanitären Appelle von Seiten der schwedischen Behörden und das Beharren auf die Abschiebung und Aushändigung unseres Bruders Odiljon Jalilov an das tyrannische usbekische Regime eine ernsthafte Bedrohung für dessen Leben darstellt. Sollte die Abschiebung tatsächlich durchgeführt werden, sind allein die schwedischen Behörden für die damit in Verbindung stehenden Konsequenzen verantwortlich.

Dipl-Ing. Salah Eddine Adada

Leiter des zentralen Medienbüros von Hizb-ut-Tahrir