Verlautbarungen Hizb-ut-Tahrir wird das Kalifat – so Allah (t) will – wiedererrichten und der Hegemonie des Westens ein Ende setzen, selbst wenn alle westlichen Regierungen und deren Agenten in der islamischen Welt Hizb-ut-Tahrir verbieten!

Die englischsprachige Tageszeitung Pakistans, Dawn, berichtete über die Verbotsverfügung von Hizb-ut-Tahrir in Großbritannien. Dies hat in den sozialen Medien und in einflussreichen Kreisen Debatten und Diskussionen ausgelöst.

Presseverlautbarung

Hizb-ut-Tahrir wird das Kalifat – so Allah (t) will – wiedererrichten und der Hegemonie des Westens ein Ende setzen, selbst wenn alle westlichen Regierungen und deren Agenten in der islamischen Welt Hizb-ut-Tahrir verbieten!

Die bekannteste englischsprachige Tageszeitung Pakistans, Dawn, berichtete kürzlich unter folgender Schlagzeile über die Verbotsverfügung von Hizb-ut-Tahrir in Großbritannien: „Großbritannien ächtet Hizb-ut-Tahrir als terroristische Vereinigung!“ Diese Schlagzeile hat in den sozialen Medien und in einflussreichen Kreisen Debatten und Diskussionen ausgelöst. Hizb-ut-Tahrir / wilāya Pakistan lässt vor diesem Hintergrund folgende Punkte verlauten:

1) Es ist die „Mutter der Demokratie“ und „Wiege der liberalen Freiheiten“, Großbritannien, das die global aktive islamisch-politische Partei Hizb-ut-Tahrir verboten hat. Dies ist äußerst wichtig zu vermerken, denn mit besagtem Verbot hat Großbritannien jeden legitimen Anspruch, sich als Verfechter der Meinungsfreiheit zu präsentieren, im Keller der 10 Downing Street in London begraben. Die Entscheidung, Hizb-ut-Tahrir zu verbieten, war für westliche intellektuelle und politische Beobachter ein Schock. Hizb-ut-Tahrir ist seit über siebzig Jahren für ihren nichtmilitanten, politischen Kampf (kifāḥ as-siyāsī) und ihre intellektuelle Auseinandersetzung (ṣirāʿ al-fikrī) bekannt. Eine große Anzahl der weltweit bekanntesten Denkfabriken, Regierungen, Menschenrechtsorganisationen, Gerichte und Medien haben diese Tatsache hunderte Male bestätigt. Sogar die mehr als ein Dutzend eigenen Untersuchungen der britischen Regierung zeugen davon. Hinter dem Verbot steckt ein verdrehtes politisches Motiv, ganz im Stil der britischen Politiker. Weder fußt das Verbot auf einer soliden rechtlichen Grundlage, noch lässt es sich moralisch rechtfertigen.

2) Spätestens mit diesem Verbot zeigt sich klar, dass Hizb-ut-Tahrir die westliche Welt gezwungen hat, ihre Unfähigkeit der politischen wie intellektuellen Auseinandersetzung offen einzugestehen. Hizb-ut-Tahrir zu verbieten belegt nämlich, dass die freie Meinungsäußerung nur so lange gewünscht und akzeptabel ist, wie Muslime die unterdrückerische westliche Weltordnung nicht in Frage stellen. Es belegt weiter die intellektuelle Unterlegenheit der westlichen Zivilisation. Früher gewährte man allen Parteien unterschiedlicher Ausrichtungen und Ideologien das Recht auf Meinungsfreiheit, weil man glaubte, dass die westliche Zivilisation aufgrund ihrer „Überlegenheit“ alle anderen Ideologien übermannen würde. Man glaubte, die westliche Zivilisation würde alle politischen Parteien in eine intellektuelle Niederlage und zur Kapitulation zwingen. Angesichts der wahrhaften und überzeugenden Ideen des Islam sah Großbritannien nun jedoch keinen anderen Weg als Verbot, Zensur und Unterdrückung. Jawohl, Großbritannien – das mit Hilfe der Verräter unter den Arabern und Türken im Raǧab 1342 n. H. (März 1924 n. Chr.) das Kalifat zerstörte – wird bald schon die Wiedererrichtung des Kalifats miterleben und eine angemessene und längst überfällige Antwort auf seine Verworfenheit bekommen.

3) Hizb-ut-Tahrir betrachtet es als eine Ehre, die muslimischen Streitkräfte zur Mobilisierung und Unterstützung des gesegneten Landes (Palästina) aufzurufen. Kein Verbot wird dieser islamrechtlichen Verpflichtung im Wege stehen. Die Partei wird ihren (politischen) Kampf mit unveränderter Intensität fortsetzen. Als Hizb-ut-Tahrir das erste Mal verboten wurde, steckte ebenfalls Großbritannien dahinter. Der britische Generalleutnant John Bagot Glubb („Glubb Pasha“), ehemaliger Stabschef der jordanischen Armee, sorgte für ein Betätigungsverbot für Hizb-ut-Tahrir in Jordanien. Doch trotz dieses frühen Verbots und auch späterer Verbote durch Agenten des Westens in der islamischen Welt konnte sich Hizb-ut-Tahrir in mehr als vierzig muslimischen Ländern etablieren. Hizb-ut-Tahrir ist die größte politische Partei in der islamischen Welt. Vor allem aber ist Hizb-ut-Tahrir rund um die Uhr darum bemüht, die bewaffneten muslimischen Streitkräfte, einschließlich Pakistans, der Türkei, Jordaniens und Ägyptens, zur sofortigen Unterstützung des Gazastreifens und unserer Geschwister im gesegneten Land (Palästina) zu bewegen. Dies, obwohl die Aktivitäten der Partei bereits in vielen Ländern der islamischen Welt von den Vasallen des Westens verboten worden sind. Ein Verbot mehr oder weniger spielt also keinerlei Rolle. Nach jahrzehntelanger Tätigkeit in Dutzenden von Ländern wissen die Schabab von Hizb-ut-Tahrir sehr wohl, dass Allah (t) für die daʿwa immer neue und bessere Wege schafft, wann immer sich ihnen ein Weg verschließt.

4) Die Idee von der Redefreiheit ist eine schwache und falsche Idee. Sie hat ihren Ursprung im säkularen Kampf um die „Freiheit“ von der Religion. Der Säkularismus ist eine Waffe des Sakrilegs und der Diffamierung religiöser Normen und Werte. Sie hat sich jedoch als erfolglos erwiesen, wenn es darum geht, die Herrschenden zur Rechenschaft zu ziehen und die Gesellschaft vor falschen, schädlichen Ideen zu schützen. Das Parteiverbot in Großbritannien ist nur ein belegendes Beispiel dafür. Die Pflicht, das Gute zu gebieten und das Schlechte zu verbieten, stellt die Basis für den politischen Kampf und die intellektuelle Auseinandersetzung im Islam dar. Diese Pflicht bildet auch die islamrechtliche Grundlage für die Tätigkeit der Partei. Sie ist das Fundament, auf dem die religiöse Pflicht fundiert, sich gegen Unglauben, Unterdrückung und Unwahrheit auszusprechen. Weder ein Verbot, noch sonst irgendeine Einschränkung oder Zensur wird daran etwas ändern. Diese religiöse Pflicht darf unter keinen Umständen vernachlässigt werden. Auch dann nicht, wenn man Schaden durch einen Unterdrücker fürchtet. Diese Pflicht zu erfüllen birgt in der Tat gewaltigen Lohn. Es sprach der Gesandte Allahs (s):

«أَفْضَلُ الْجِهَادِ كَلِمَةَ عَدْلٍ عِنْدَ سُلْطَانٍ جَائِرٍ»

„Der beste ǧihād ist ein gerechtes Wort gegenüber einem ungerechten Herrscher.“[Abū Dāwūd]

Aus diesem Grund wird die Partei in ihrem (politischen) Kampf unentwegt voranschreiten, bis die Throne der westlichen Agenten in der islamischen Welt vor dem Zusammenbruch erzittern, einschließlich des maroden Throns des spielsüchtigen Sohnes einer Engländerin, der sich selbst als König von Jordanien bezeichnet.

Ihr bewaffneten Streitkräfte Pakistans! Der Westen hat seinen Hass auf den Islam, das Kalifat und den ǧihād unmissverständlich zum Ausdruck gebracht. Hizb-ut-Tahrir ist die einzige islamische Partei, die willens und fähig ist, eine islamische Alternative zur unterdrückerischen Weltordnung des Westens zu schaffen. Gegenwärtig gibt es in der Welt nur einen heftigen, ideologischen Krieg, und zwar den Krieg zwischen dem Islam auf der einen und dem Unglauben (kufr) auf der anderen Seite. Eure Führung ist jedoch den Ungläubigen treu ergeben, was sich darin zeigt, dass sie sich in diesem Krieg auf Seiten der politischen Ordnung des Westens positioniert hat. Wir können diesen Krieg nur gewinnen, wenn ihr diese unfähige Führung beseitigt und Hizb-ut-Tahrir den materiellen Beistand (nuṣra) zur Wiedererrichtung des Kalifats gemäß dem Plan des Prophetentums leistet. Nur dann werden wir die im Gazastreifen lebenden Muslime aus den widerwärtigen Klauen der Zionisten befreien können. Die Wiedererrichtung des Kalifats ist ein Versprechen Allahs (t) und wurde uns von Seinem Gesandten (s) prophezeit. Entweder ihr kommt eurer Pflicht nach, oder aber andere werden dies tun. Sagt, was hindert euch noch!?

﴿وَعَدَ اللَّهُ الَّذِينَ آمَنُوا مِنْكُمْ وَعَمِلُوا الصَّالِحَاتِ لَيَسْتَخْلِفَنَّهُمْ فِي الْأَرْضِ كَمَا اسْتَخْلَفَ الَّذِينَ مِنْ قَبْلِهِمْ وَلَيُمَكِّنَنَّ لَهُمْ دِينَهُمُ الَّذِي ارْتَضَى لَهُمْ وَلَيُبَدِّلَنَّهُمْ مِنْ بَعْدِ خَوْفِهِمْ أَمْنًا

Allah hat denjenigen von euch, die glauben und rechtschaffene Werke tun, versprochen, dass Er sie ganz gewiss als Statthalter auf der Erde einsetzen wird, so wie Er diejenigen, die vor ihnen waren, als Statthalter einsetzte, dass Er für sie ihrer Religion, der Er für sie zugestimmt hat, ganz gewiss eine feste Stellung verleihen wird, und dass Er ihnen nach ihrer Angst (, in der sie gelebt haben,) stattdessen ganz gewiss Sicherheit gewähren wird.[24:55]

Medienbüro von Hizb-ut-Tahrir / wilāya Pakistan