Kommentar Deutsche Regierung will Arbeitslose auch als Prostituierte arbeiten lassen

Eine der großartigen Errungenschaften der rotgrünen BRD-Regierung war die vor zwei Jahren erfolgte gesetzliche Gleichstellung von Prostitution und Arbeit.

Eine der großartigen Errungenschaften der rotgrünen BRD-Regierung war die vor zwei Jahren erfolgte gesetzliche Gleichstellung von Prostitution und Arbeit.Den Bordellbesitzern (früher genannt Zuhälter) müssen daher nach Gesetzesauslegung der BRD-Behörden die Daten von arbeitssuchenden Frauen zugänglich gemacht werden.  Jetzt wurde z. B. einer 25jährigen arbeitslosen Informatikerin, die bereit gewesen wäre, auch in der Gastronomie zu arbeiten, vom Arbeitsamt ein Schreiben zugestellt, wonach ein Berliner Unternehmer an ihrem „Profil“ interessiert sei. Als sie dort anrief mußte sie feststellen, daß es sich um ein Bordell handelte, in dem sie als Prostituierte arbeiten sollte. Als sie sich weigerte, diesen Job anzunehmen, wurde ihr mitgeteilt, daß ihr dann gemäß Hartz IV Reform der Sozialgesetze ihr Arbeitslosengeld gekürzt oder gestrichen würde. Bei der Reform der Sozialgesetze wurde ausdrücklich festgelegt, daß jede Frau unter 55, die länger als ein Jahr arbeitslos war, jeden verfügbaren Job, auch einen in der „Sexindustrie“ annehmen muß, da sie sonst das Arbeitslosengeld verliert. Die rotgrünen Gesetzgeber beschlossen ausdrücklich, daß auch „Sexjobs“ anzunehmen seien, da eine Unterscheidung etwa zwischen „Jobs in einer Bar“, „Gesellschaftsdame“ bzw. reinen Prostituierten“ oft zu schwierig wäre.In einem Arbeitsamt in Gotha (Thüringen) wurde einer 23jährigen Telephonistin ein Job als „Nacktmodell“ bei einer Sex-Hotline angeboten. Seit Januar 2005 dürfen Bordellbesitzer direkt in den Arbeitsämtern (Job-Centers) mit Anzeigen werben.Tatjana Ulyanova, eine Bordelbesitzerin in Berlin, sucht Prostituierte „online“ in den Arbeitsämtern. „Warum soll ich nicht in den Arbeitsämtern nach Personal suchen wenn ich meine Steuern zahle wie jeder andere?“ meinte Frau Ulyanova. Ein anderer Bordellbetreiber, dessen Ansinnen, zwölf Prostituierte anzuwerben vom Arbeitsamt Görlitz (Sachsen), wo man die neuen Gesetze noch nicht kennen dürfte, abgelehnt wurde, will nötigenfalls bis zum Obersten Gerichtshof mit Schadenersatzforderungen gehen.Jetzt hat die Bundesagentur für Arbeit (BA) „nur für den internen Dienstgebrauch“ eine Richtlinie an die örtlichen BA erlassen. Darin wird die Zulässigkeit der Vermittlung ausdrücklich bejaht. „Arbeitslose könnten grundsätzlich in den Bereich Prostitution vermittelt werden“, heißt es in der Richtline der BA. Laut Prostitutionsgesetz von 2002 ist der Job nicht mehr „sittenwidrig“. Die BA habe sich „dennoch aus grundsätzlichen Erwägungen dafür entschieden, keine Arbeitsvermittlung in diesen Bereich durchzuführen“, um nicht Prostitution zu fördern. Fragt sich nur, wie lange eine gesetzlich nicht gedeckte Zusatzrichtlinie der BA halten wird.(Quelle: http://www.wno.org/newpages/eco33b.html)