Verlautbarungen Obama reicht der Region das Gift mit Schmalz überzogen!

Am Dienstag, den 7. 4. 2009, schloss Obama seinen Türkeibesuch ab. In süßen Worten stellte er immer wieder fest, dass er sich mit dem Islam und den Muslimen nicht im Krieg befinde und dass die Türkei für die USA und die Welt wichtig sei, um die Kluft zwischen dem Westen und der islamischen Welt zu überbrücken. Er erklärte zudem, dass seine Beziehungen zu den Muslimen sich nicht nur auf den Krieg gegen den Terror beschränken, sondern auch andere Dinge umfassen werde und dass er den Dialog anstrebe. Dies und noch anderes erklärte er vor dem türkischen Parlament und ebenso in seinen Treffen, Zusammenkünften und Konferenzen, die er in der Türkei abgehalten hat.

Am Dienstag, den 7. 4. 2009, schloss Obama seinen Türkeibesuch ab. In süßen Worten stellte er immer wieder fest, dass er sich mit dem Islam und den Muslimen nicht im Krieg befinde und dass die Türkei für die USA und die Welt wichtig sei, um die Kluft zwischen dem Westen und der islamischen Welt zu überbrücken. Er erklärte zudem, dass seine Beziehungen zu den Muslimen sich nicht nur auf den Krieg gegen den Terror beschränken, sondern auch andere Dinge umfassen werde und dass er den Dialog anstrebe. Dies und noch anderes erklärte er vor dem türkischen Parlament und ebenso in seinen Treffen, Zusammenkünften und Konferenzen, die er in der Türkei abgehalten hat.

Im Namen Allahs des Erbarmungsvollen des BarmherzigenAm Dienstag, den 7. 4. 2009, schloss Obama seinen Türkeibesuch ab. In süßen Worten stellte er immer wieder fest, dass er sich mit dem Islam und den Muslimen nicht im Krieg befinde und dass die Türkei für die USA und die Welt wichtig sei, um die Kluft zwischen dem Westen und der islamischen Welt zu überbrücken. Er erklärte zudem, dass seine Beziehungen zu den Muslimen sich nicht nur auf den Krieg gegen den Terror beschränken, sondern auch andere Dinge umfassen werde und dass er den Dialog anstrebe. Dies und noch anderes erklärte er vor dem türkischen Parlament und ebenso in seinen Treffen, Zusammenkünften und Konferenzen, die er in der Türkei abgehalten hat.Obwohl seine Erklärungen nichts Gutes beinhalten, es sich vielmehr um einen Sumpfboden handelt, der nichts Fruchtbares hervorbringt, sehen die Verantwortlichen in der Türkei, in den arabischen Ländern, insbesondere im Irak, aber auch im Iran, in Pakistan und Afghanistan eine Nähe zu Obama, im Gegensatz zu seinem Vorgänger Bush. Sie begrüßten seine Erklärungen und sahen ihn als einen Mann, der – anders als sein Vorgänger – keinen Krieg gegen die Muslime führen will, sondern zum Frieden aufruft! Und so spendeten sie seinem Besuch, seinen Erklärungen und Konferenzen großen Beifall, obwohl sein Verteidigungsminister Gates zeitgleich vor dem Kongress erklärte, dass er im Verteidigungsetat des Pentagons das Gewicht auf die Kriege Amerikas im Irak und Afghanistan legen werde. Mit anderen Worten wird das Gewicht auf ein verstärktes Blutvergießen unter den Muslimen gelegt. Ebenso gingen die Erklärungen Obamas mit der Bekanntgabe des amerikanischen Justizministeriums einher, dass ein Iraner unter dem Verdacht des Exports von Militärflugzeugteilen in den Iran verhaftet worden sei.Zum größten Unheil, das diese Umma heimgesucht hat, zählt die Tatsache, dass sie von Herrschern regiert wird, die taub, stumm und blind sind und nichts begreifen. Ein weiteres Unheil ist der Umstand, dass diese Herrscher unter den Menschen Leute finden, die ihnen dazu Beifall klatschen:

﴿فَاسْتَخَفَّ قَوْمَهُ فَأَطَاعُوهُ

„So verleitete er sein Volk zur Narrheit, und sie gehorchten ihm.“[43:54]

Ihr Muslime!Diese Herrscher verleiten euch zur Narrheit und führen euch ins Unheil. Gehorcht ihr ihnen, so trifft folgende Aussage des Gesandten Allahs (s.) auf euch zu:

«إِنَّهُ سَتَكُونُ بَعْدِي أُمَرَاءُ مَنْ صَدَّقَهُمْ بِكَذِبِهِمْ وَأَعَانَهُمْ عَلَى ظُلْمِهِمْ فَلَيْسَ مِنِّي وَلَسْتُ مِنْهُ وَلَيْسَ بِوَارِدٍ عَلَيَّ الْحَوْضَ وَمَنْ لَمْ يُصَدِّقْهُمْ بِكَذِبِهِمْ وَلَمْ يُعِنْهُمْ عَلَى ظُلْمِهِمْ فَهُوَ مِنِّي وَأَنَا مِنْهُ وَهُوَ وَارِدٌ عَلَيَّ الْحَوْضَ»

„Es werden nach mir Herrscher kommen. Wer ihnen ihre Lügen glaubt und sie bei ihrem Unrecht unterstützt, der gehört nicht zu mir und ich gehöre nicht zu ihm und (am Jüngsten Tag) wird er nicht zu mir ans Becken treten. Wer ihnen ihre Lügen nicht glaubt und sie bei ihrem Unrecht nicht unterstützt, der gehört zu mir und ich gehöre zu ihm und (am Jüngsten Tag) wird er zu mir ans Becken treten.“[Nassa’i]

Ihr Muslime!Was hat sich zwischen der Politik Bushs und Obamas in der Region eigentlich geändert?Spricht Obama nicht über dieselbe von Bush vertretene Politik in Palästina, nämlich über Roadmap, Anapolis und die Zweistaatenlösung? Stellt nicht jedes dieser Konzepte ein größeres Verbrechen als das andere dar? Bedeutet dies nicht die Abtretung des weitaus größten Teils von Palästina – dem Land der Nacht- und Himmelsreise des Propheten – an die Juden, wobei den Bewohnern Palästinas nur ein verschwindend kleiner Teil davon bleibt, ohne irgendeine Souveränität oder Machtbefugnis darüber? Kann ein vernünftig denkender Mensch zu so einer Lösung applaudieren?Ist nicht das, was Bush zu dieser Sache erklärte und als Lösung adoptierte, dasselbe, was Obama heute unterstreicht und als Lösung adoptiert?Inwiefern unterscheidet sich denn Obama von Bush bezüglich der Irakpolitik? Halten die amerikanischen Streitkräfte den Irak nicht immer noch besetzt? Verbreiten sie nicht Unheil und Verderbnis und liegt die Macht und Souveränität im Land nicht in ihrer Hand? Wenn Obama erklärt, dass er seine gesamten Streitkräfte nicht vor Ende 2011 aus dem Irak abziehen werde, so folgt er doch genau dem Abkommen, das zwischen Bush und seiner Gefolgschaft im Irak abgeschlossen wurde – gesetzt den Fall, dass er sie tatsächlich bis dahin vollständig abzieht.Und inwiefern unterscheidet sich denn Obama von Bush bezüglich der Afghanistanpolitik? Töten dort die amerikanischen Streitkräfte und NATO-Truppen nicht tagtäglich Frauen, Kinder und alte Leute? Obama schickt sogar zusätzliche Mörder nach Afghanistan und hält auch seine NATO-Verbündeten dazu an, weitere hinzuschicken. Ist dies nicht die erklärte Strategie Obamas? Verdient so eine Strategie den Beifall eines Herrschers, der noch den Rest eines Schamgefühls in sich trägt?Inwiefern unterscheidet sich denn Obama von Bush bezüglich der Pakistanpolitik? Bombardieren die bemannten und unbemannten amerikanischen Flugzeuge nicht tagtäglich das Stammesgebiet? Manche dieser Flugzeuge starten sogar von pakistanischen Flughäfen!! Ziehen Vertreter des amerikanischen Außenministeriums und des Pentagons nicht nach wie vor durch sämtliche Gefilde der pakistanischen Regierungsinstitutionen?Und  wie verhält es sich mit dem Iran? Inwiefern unterscheidet sich denn Obama von Bush bezüglich der Richtlinien der amerikanischen Politik gegenüber dem Iran? Bush lud den Iran zu Gemeinschafts¬verhandlungen über den Irak ein, da er dies im Interesse der USA erachtete. Auch Obama lud den Iran zu Gemeinschaftsgesprächen ein, und zwar bezüglich Afghanistans, weil er dies ebenso im Interesse der USA befand. Das amerikanische Interesse ist somit für beide das entscheidende Motiv. Stimmt der Aufruf Obamas zur Hinderung des Iran an einer Uran-Anreicherung nicht im Wesentlichen mit der diesbezüglichen Bush-Position überein? Ist nur Bush der Atompolitik des Iran entgegengetreten und Obama etwa nicht? Hat lediglich Bush das Embargo gegen den Iran verlängert und Obama es etwa aufgehoben? Ist denn nicht erkennbar, dass der Unterschied zwischen beiden nur im Stil, aber nicht in der allgemeinen politischen Ausrichtung liegt?Auch stellt sich die Frage, was sich denn an der amerikanischen Politik bezüglich der Türkei, die Obamas Gastgeber war, verändert hat? Hat Obama die Türkei nicht ebenso dazu angespornt, zwischen Syrien und dem Zionistengebilde zu vermitteln, wie es Bush getan hat? Hat er sie nicht ebenso dazu aufgefordert, die Beziehungen zu Armenien zu normalisieren, wie auch Bush es verlangte? Obama hat die Türkei sogar offen dazu aufgerufen, sich mit ihrer Geschichte zu „versöhnen“, was nichts anderes bedeutet, als ihre großartige Geschichte zu negieren. Dieser Aufruf kommt im Grunde einer Ohrfeige gleich, die Obama der Türkei verpasste, wobei sein Versprechen, die Armenienfrage im laufenden Jahr nicht mehr auf die Tagesordnung zu setzen, dies in keiner Weise mildert. Zudem machte er die Türkei zur vordersten Verteidigungslinie für die amerikanischen Interessen und zum Instrument ihrer Vermarktung in der Region, indem er die strategische Partnerschaft mit der Türkei unterstrich, um die Kluft zwischen der USA und der islamischen Welt zu überbrücken.Es muss klar sein, dass die amerikanische Politik nicht vom Präsidenten bestimmt wird, sondern von Institutionen. Sowohl die republikanische als auch die demokratische Partei sind an ihrer Gestaltung beteiligt. Scheidet ein Präsident aus dem Amt, so scheidet die Politik nicht mit ihm aus, sondern nur sein persönlicher politischer Stil. Jedem Vernunft begabten Menschen, der nur etwas an politischem Wissen besitzt, ist diese Tatsache bewusst. Allein die banalen Vasallen begreifen das nicht. Sie haben Herzen, mit denen sie nicht verstehen, und Augen, mit denen sie nicht erkennen. Denn es erblinden nicht die Augen, sondern die Herzen in der Brust.

Ihr Muslime!Es ist weder befremdend noch eigenartig, dass Obama Tatsachen verdreht und irreführende Aussagen tätigt, indem er behauptet, sich nicht mit dem Islam und den Muslimen im Krieg zu befinden, während er die Muslime im Irak und in Afghanistan brutal töten lässt. Dabei handelt es sich um einen mit aller Härte geführten Angriffskrieg, was jeder mit zwei Augen im Kopf erkennen kann. Auch jemand, der keine Augen hat, kann tagein tagaus die Brutalität des Krieges mit aller Deutlichkeit vernehmen. Diese Falschheit darf weder verwundern noch befremden, denn sie ist eine Wesenseigenschaft der ungläubigen Kolonialisten, die gegen den Islam und die Muslime einen tiefen Hass empfinden. Das Töten von Muslimen werten sie nicht als Töten, und die an ihnen verübten Massaker werden nicht als solche erachtet. Vielmehr sind es Waffenübungen für sie, die an den Muslimen als lebende Zielscheibe durchgeführt werden.Was hingegen befremdet und verwundert, ist der Umstand, dass Obama solch hinterlistige Erklärungen abgibt, ohne dass eine Welle der Empörung ihm seitens der Muslime entgegenschlägt. So hat er seine Erklärungen in Istanbul getätigt, der letzten Hauptstadt des Kalifats, deren bloße Erwähnung schon aus der Ferne die feindlichen Ungläubigen in Angst und Schrecken versetzte, geschweige denn aus der Nähe. Trotzdem sind ihm die Muslime nicht hart und entschlossen entgegengetreten, sondern haben ihm vielmehr applaudiert!Schlussendlich sind Bush und Obama zwei Seiten derselben Münze. Was das Schmieden von Ränken gegen den Islam und die Muslime betrifft, stehen sie einander in nichts nach. Der einzige Unterschied liegt darin, dass Bush sein Gift in offener Weise der Region präsentierte, sodass er Feindschaft von der Umma erntete. Seine Vasallen waren daher genötigt, die amerikanischen Interessen verschämt und heimlich zu bedienen. Obama hingegen reicht der Region sein Gift mit Schmalz überzogen, um die Umma damit zu benebeln und sie davon abzuhalten, sich den USA entgegenzustellen. So können sich seine Vasallen von Neuem hochraffen und die Interessen Amerikas ohne Scham bedienen.Obama glaubt es geschafft zu haben, die Bewohner der Region hinters Licht zu führen, da er sah, wie die Herrscher und ihre Gefolgschaft aus der politischen Kaste ihm lächelnd applaudierten. Mit diesem Glauben irrt er aber gewaltig. Er, seine Verbündeten und Vasallen vergaßen nämlich – oder gaben vor zu vergessen -, dass diese applaudierenden Herrscher mit der Umma nichts mehr gemein haben. Sie gehören nicht zu ihr – und sie nicht zu ihnen.Die islamische Umma ist lebendig. Mit der Erlaubnis Allahs wird sie ihre führende Stellung an der Weltspitze erneut einnehmen. Unter dem Schutz ihres Staates, des rechtgeleiteten Kalifats, wird ihr dies auch gelingen. Sie ist eine reine, lautere und starke Nation. Mit Allahs Hilfe werden die Anhänger von Schlechtigkeit und Sündhaftigkeit, die Paten des Bösen und die Tyrannen unserer Zeit, sie daran nicht hindern können.

﴿أَمْ حَسِبَ الَّذِينَ يَعْمَلُونَ السَّيِّئَاتِ أَنْ يَسْبِقُونَا سَاءَ مَا يَحْكُمُونَ

„Oder glauben diejenigen, die böse Taten begehen, dass sie Uns entrinnen könnten? Übel ist es, wie sie urteilen.“[29:4]

12. 4. 1430 n. H.8. 4. 2009 n. Chr.