Verlautbarungen Ein Schreiben vom Parteiverantwortlichen in Usbekistan an den Vorsitzenden (Amir) von Hizb-ut-Tahrir

Ich berichte dir mit diesem Schreiben einiges, was uns von der Regierung Usbekistans angetan wird: strafrechtliche Verfolgung, Inhaftierung und Folter, welche in vielen Fällen mit dem Tode enden.

Lieber Bruder,Assalamu ‚alaikum wa rahmatullahi wa barakatuhu.

Ich berichte dir mit diesem Schreiben einiges, was uns von der Regierung Usbekistans angetan wird: strafrechtliche Verfolgung, Inhaftierung und Folter, welche in vielen Fällen mit dem Tode enden.Lieber Bruder,Assalamu ‚alaikum wa rahmatullahi wa barakatuhu. Ich berichte dir mit diesem Schreiben einiges, was uns von der Regierung Usbekistans angetan wird: strafrechtliche Verfolgung, Inhaftierung und Folter, welche in vielen Fällen mit dem Tode enden. Solche Ereignisse sind nicht nur auf uns von Hizb-ut-Tahrir beschränkt, sondern erfassen all jene, die für die islamische Dawa tätig sind. Die Zahl der Gefangenen in den Gefängnissen Usbekistans allein von Hizb-ut-Tahrir liegt bei etwa 8.000, obwohl diese Partei in keinerlei Gewalthandlungen involviert ist.Die Unterdrückung durch die Regierung wurde diesen Sommer mehr als im restlichen Jahr intensiviert. Anfang dieses Sommers wurden alle neu eingesetzten Regionalverantwortlichen (Mas’uls), welche nach der Festnahme ihrer Vorgänger eingesetzt wurden, verhaftet. Eine große Zahl unserer aktiven Anhänger (Schabab) wurde ebenfalls verhaftet. Dies geschah in der Hauptstadt Taschkent, im Bereich des Ferghanatals, in Andijan und anderen Gebieten Usbekistans.Viele unserer Anhänger (Schabab) fingen an, aus dem Land auszureisen, um anderswo weiterhin tätig sein zu können und Festnahmen zu vermeiden. Dennoch, die Spione der Regierung beobachten dies und spionieren auch bei jenen, die auswandern. In diesen Tagen des Monats Ramadan sind die Spione der Regierung gekommen, um nach den ausgereisten Anhängern zu suchen. Als sie diese nicht fanden, nahmen sie deren Verwandte fest und hielten sie in den Sicherheitszentren gefangen, um herauszufinden, wohin deren Söhne gegangen waren. Sie drohten damit, die Angehörigen so lange festzuhalten, bis deren Söhne sich selbst stellten. (Eine klare Form der Sippenhaft also!) Zudem wurden die Angehörigen von den Schergen des Regimes grausam und brutal behandelt; einige wurden ohnmächtig und die Älteren fielen aus Erschöpfung zu Boden.Die Regierung begann ihre Sicherheitsleute in den Wasser- und Gasämtern einzuschleusen. Den Mitgliedern des Schura-Rats, bestehend aus Männern und Frauen aus den jeweiligen Gegenden, wurde anbefohlen zu spionieren, um herauszufinden, wo sich die Angehörigen der Gefangenen ihren Unterhalt beschaffen, wo sie essen und sich kleiden und wie sie leben.Sie erpressten jene, die ihre Haftstrafen abgesessen hatten, ihreTätigkeit mit Hizb-ut-Tahrir zu beenden und mit der Regierung als Spitzel gegen die Partei zu arbeiten. Zu denjenigen, die ablehnten, sagten sie: „Offensichtlich kam die ‚Therapie’ bei dir noch zu keinem erfolgreichen Abschluss.“ Und sie erhöhten deren Urteile um weitere drei Jahre Gefängnis. Es gibt viele dieser Beispiele, die zusätzliche Jahre erhielten, ohne entlassen worden zu sein; die Erpressungsversuche wurden dann zum wiederholten Male durchgeführt.Dies ist die Wahrheit über die Regierung Usbekistans. Wir werden uns ihrer Unterdrückung jedoch nicht beugen und weiter daran arbeiten, sie auf dem islamischen Weg (dem gewaltlosen Weg des Propheten) zu verändern. Mit Allahs Hilfe werden wir standhaft sein. Auch als Unterstützung für unsere muslimischen Brüder in diesem Land und in anderen islamischen Ländern werden wir weiter standhaft bleiben, bis Allah zwischen uns richtet; und Allah ist der Weiseste aller Weisen.